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Fdisk: Kompliziertes Partitionieren

Anforderung

Zeitaufwand

Wer Fdisk nicht jeden Tag benutzt (und wer tut das schon?), fasst den DOS-Partitionierer nur ungern und mit schweißfeuchten Händen an: Zu groß ist die Gefahr, daß durch eine falsche Aktion versehentlich eine Partition oder gar der ganze Platteninhalt ins Daten-Nirwana entschwindet. Nachdem das Utility so gut wie nie benutzt wird, sind für die meisten Anwender auch die erforderlichen Begriffe böhmische Dörfer.

Dabei ist alles ganz einfach: DOS verlangt pro Rechner mindestens eine primäre DOS-Partition. Die primäre DOS-Partition auf dem Bootlaufwerk wird stets als Laufwerk C: angesprochen. Wenn neben der primären DOS-Partition noch Platz auf der Festplatte ist, können Sie darin eine erweiterte (extended) DOS-Partition anlegen. Pro Platte läßt sich nur eine erweiterte Partition einrichten, die Sie aber über den Menü-punkt 3 "Erstellen logischer DOS-Laufwerke..." in beliebig viele logische Laufwerke unterteilen können. Welche Partitionsgrößen für die einzelnen Laufwerke am sinnvollsten sind, können Sie unter Tip 4 nachlesen. Haben Sie mehr als eine Partition auf der ersten Festplatte erstellt, müssen Sie mit Fdisk unbedingt die primäre DOS-Partition als "aktiv" markieren, damit DOS weiß, von welcher Partition es nach dem Einschalten des Rechners booten soll.

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