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Fazit: Whistler - echt cool

Whistler ist noch Beta - macht aber schon eine Menge Spaß und enthält viel Neues. Whistler hat alles, was ein neues Betriebssystem zu Beginn des neuen Jahrtausends braucht. Es ist flott, bietet viele Vereinfachungen und läuft stabil.

Die Änderungen von Windows 98 auf Windows ME waren eher enttäuschend und Windows 2000 etwas halbherzig. Whistler dagegen bietet viele Innovationen und gibt den Anwendern ein gutes Betriebssystem zur Hand.

Der Heimanwender dürfen sich endlich auf ein stabiles Betriebssystem freuen, das nicht mehr auf dem veralteten Windows-9x-Kern basiert, sondern die Vorzüge von Windows 2000 und Co. voll ausnutzt. Entscheiden wird aber bei den Privatanwendern der Preis. Wer letztes Jahr auf Windows ME umgestiegen ist, der wird sich Mitte 2001 gründlich überlegen, ob er schon wieder Geld investieren will.

Während sich der Umstieg von Windows 98 auf Windows ME nicht lohnt, dürfte der Umstieg auf Whistler zu empfehlen sein. Es ist davon auszugehen, dass die Personal-Edition von Whistler um die 150 Mark kosten wird. Dafür erhält der Anwender aber ein modernes Betriebssystem.

Die hier getestete Beta entspricht dabei aber der Professional-Edition. Unterscheiden werden sich die Versionen durch den Umfang der mitgelieferten Features. Das Remote Desktop wird es beispielsweise wahrscheinlich nicht in die Personal Edition in der jetzigen Form schaffen.

Nervig ist der Kopierschutz. Es wird für Microsoft schwierig werden, den deutschen Anwendern klar zu machen, dass ihr Recht auf Datenschutz nicht angetastet wird. Und den Registrierzwang haben deutsche Gerichte schon für unrechtmäßig erklärt.

Abgesehen davon macht Whistler in der jetzigen Form einfach nur Spaß. Bedenkt man, dass es sich noch um die Beta 1 handelt, darf sich Microsoft auf die Schulter klopfen. Wir sind gespannt auf mehr.

Übrigens: Dieser Artikel wurde komplett unter Whistler erstellt.

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