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Fazit: Verkuppeln macht Spaß

13.02.2004 | 10:35 Uhr | Panagiotis Kolokythas

"Singles" macht auch nach mehreren Spielstunden noch Spaß. Für den Langzeitspielspaß sorgen die vielfältigen Aktionsmöglichkeiten, die Einrichtungsgegenstände und die Erfahrungspunkte, die die Singles mit der Zeit anhäufen und in neue Fähigkeiten investieren können. Je inniger die Beziehung wird, desto mehr spielerische Möglichkeiten werden freigeschaltet, die den beiden Singles neue Möglichkeiten geben, miteinander die Zeit zu verbringen. Im späteren Spielverlauf erben die Singles sogar ein Ferienhaus, um das sie sich an den Wochenenden kümmern können und das völlig neu eingerichtet werden muss.

Rein technisch gibt es an "Singles" nichts zu mäkeln. Die schicke 3D-Grafik und die einfache Steuerung haben die Entwickler sehr gut hingebekommen und das Spiel ist optisch ein echter Hingucker geworden. Bei den Musikstücken wäre etwas mehr Abwechslung wünschenswert gewesen.

Vom Spielprinzip her werden sich vor allem die "Sims"-Fans, die sich ja bis zum Erscheinen des Nachfolgers Sims 2 noch etwas gedulden müssen, von der ersten Spielminute an pudelwohl fühlen, weil ihnen soviel vertraut vorkommen wird. Allerdings dürfte auch Sims-Fans die gleichzeitige Steuerung zweier Singles und die Pflege und Intensivierung der Beziehung vor eine neue Herausforderung stellen. Insgesamt ist "Singles" inhaltlich um einiges erwachsener als "Die Sims" und spricht daher eine ältere Zielgruppe an. Ganz praktisch ist die Möglichkeit, das Spiel auch im Fenstermodus ablaufen zu lassen. So können Sie nebenbei beispielsweise surfen und dabei Ihre beiden Zöglinge im Blick behalten.

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