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Fazit

01.10.2007 | 08:30 Uhr |

Mit der Arbeit in der Unix-Shell lernt man mehr über die Dinge, die bei Mac-OS X hinter den Kulissen ablaufen. Wer die drei eingangs erwähnten Stolperfallen kennt und sich von den Befehlen „rm“ (Löschen), „mv“ (Bewegen), „chown“ (Eigentümer ändern) sowie „chmod“ (Zugriffsrechte ändern) fernhält, kann wenig zerstören. Das sollte man aber nicht als Freibrief verstehen – denn es gibt unter Unix einfach zu viele Möglichkeiten, um das Betriebssystem ernsthaft zu beschädigen.

Tipp: Es muss Englisch sein

Die Sprache in der Shell ist Englisch und die Hilfe dafür (meistens) auch. Es gibt einige deutsche Bücher und Internet-Hilfeseiten über die Unix-Shell und den Aufbau von komplexeren Shell-Programmen, doch das kann nur teilweise aushelfen. Ohne Englischkenntnisse lässt man am besten die Finger von der Unix-Shell. Denn außer den Befehlen und den Datei- und Ordnernamen sind in der Shell das eingebaute Handbuch („man pages“ oder „manual pages“, kurz „man“) und die Fehlermeldungen ausnahmslos auf Englisch – und eine Lokalisation ist nicht geplant.

Wer deutschsprachige Bücher zum Thema Unix und Mac-OS X sucht, hat Schwierigkeiten. Kai Surendorf und Matthias Eckardt haben jeweils ein Buch zur Version 10.4 von Mac-OS X herausgebracht, in dem das Terminal am Rande vorkommt. Für Einsteiger ist aber in unseren Augen die Einführung in Unix für Mac-OS X Panther von Taylor & Jepson (ISBN 3-89721-378-8) interessant, die nur noch antiquarisch erhältlich ist.

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