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Fazit: Risiken lassen sich vermeiden

11.12.2007 | 10:30 Uhr | Hermann Apfelböck, Christian Löbering

Downloads und Mailanhänge: Risiken vermeiden
Weder beim Mailen noch bei der Arbeit im lokalen Netz oder im Internet wäre eine generelle Empfehlung realistisch, alle hier beschriebenen Risikotypen rigoros zu vermeiden. Sie sollten sich aber immer die Zeit nehmen, die Quelle der jeweiligen Datei genau anzusehen, bevor Sie sie starten. Der Download beispielsweise eines vermeintlichen Microsoft-Sicherheits-Patches von einer Internet-Domain, die nicht Microsoft gehört, ist wahrscheinlich ein Unsicherheits-Patch.

Für Mails gilt: Erhalten Sie eine persönliche Mail eines Bekannten, und der Mailtext verweist auf ein Attachment mit einem bestimmten Dateinamen und Inhalt, dann können Sie dem Anhang so weit vertrauen, wie Sie dem Absender vertrauen. Ist der Mailtext zwar persönlich, ohne aber auf den Anhang zu verweisen, könnte der Anhang ohne Wissen des Absenders mitgesendet worden sein. In diesem Fall sollten Sie nachfragen. Das Gleiche gilt, wenn Sie eine leere Mail oder unpersönlichen Text mit Attachment von einem Bekannten erhalten. Unpersönlichen Mails mit irgendwelchen Angeboten und Versprechungen sollten Sie grundsätzlich misstrauen, selbst wenn es sich um einen bekannten Absender handelt, etwa eine große Firma. Solche Mailadressen können gefälscht sein.

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