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Fazit

15.07.2009 | 09:22 Uhr |

Parted Magic 4.2 sollte in keiner Werkzeugkiste von Systemverwaltern fehlen. Die enthaltenen Tools sind überdacht ausgewählt. Das Betriebssystem lässt sich nicht nur zum Partitionieren einsetzen. Es ist auch hervorragend geeignet, um Datenrettung zu betreiben. Die Integration von Clonezilla macht Parted Magic noch wertvoller als seine Vorgängerversionen. Auch die Möglichkeit, Programme hinzuzufügen und die CD zu remastern ist eine feine Sache.

Kostenlos und Open-Source: Parted Magic wird ausschließlich mit freier Software entwickelt.
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Dennoch könnte man das System noch weiter verbessern. Es gibt zum Beispiel kein Programm, mit dem sich freigegebene Windows-Laufwerke einbinden lassen. Via Konsole geht es serienmäßig ebenfalls nicht, da die Samba-Client-Suite fehlt. Dieser Misstand gehört definitiv auf die Wunschliste für spätere Ausgaben. Ebenso würden die Programme Filezilla und Clamav Parted Magic noch kompletter machen.

Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass das Betriebssystem und die enthaltene Software kostenlos sind. Wollen Sie eine annährende Tool-Sammlung aus kommerziellen Programmen zusammenstellen, müssten Sie relativ tief in die Tasche greifen. (mec)

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