157072

Fazit

05.12.2009 | 09:18 Uhr |

Auf den Typenschildern von Schaltnetzteilen stehen in der Regel nur die Maximalangaben von Stromstärken und elektrischer Leistung. Doch ein genaueres Hinsehen und das Studium der technischen Daten im Handbuch kann sich lohnen. So geben die Hersteller für den 3,3- und den 5-V-Zweig zwar getrennte Stromstärken an, doch durch das sogenannte Combined Power liegen die einzelnen Stromwerte der beiden Spannungsleitungen je nach Belastung deutlich niedriger.

Ein weiteres Augenmerk auf einem Schaltnetzteil verdient die unscheinbare Bezeichnung PFC. Ist die Power-Factor-Correction-Funktion vorhanden, garantiert sie in der Regel eine höhere Nutzung der elektrischen Energie als Netzteile ohne diese Option. Zusätzlich verhindert die PFC eine Rückkopplung von störenden Oberwellen oder Verzerrungen in das Stromnetz.

Jedes Schaltnetzteil verbraucht für die interne Erzeugung der Gleichspannungen Energie, die als nutzlose Wärme in der Umgebung verpufft. Das Verhältnis der Eingangsleistung zur Ausgangsleistung dieser „Netzteilarbeit“ wird als Wirkungsgrad bezeichnet. Der Wirkungsgrad sollte für ein effektiv arbeitendes Netzteil so hoch wie möglich sein, um nutzlose Verlustwärme zu minimieren und somit auch überflüssige Kosten zu vermeiden. Ein guter Hinweis für einen hohen Wirkungsgrad bietet das 80-Plus-Logo. Es garantiert, dass das Netzteil bei 20, 50 und 100 Prozent Last mindestens einen Wirkungsgrad von 80 Prozent erreicht.

Bei der Berechnung der benötigten elektrischen Leistung sollte ein Schaltnetzteil weder unter- noch überdimensioniert werden. Das verhindert im Vorfeld spätere Funktionsprobleme mit dem Netzteil und spart zusätzlich Kosten. Darüber hinaus garantiert ein richtig dimensioniertes Schaltnetzteil Langlebigkeit und eine optimale Funktion in Bezug auf Wirkungsgrad, Temperatur und Verlustleistung. (hal)

0 Kommentare zu diesem Artikel

PC-WELT Marktplatz

157072