56786

Fazit

13.02.2008 | 12:20 Uhr |

Wer seine Server hochverfügbar halten will tut gut daran, bereits bei der Anschaffung auf bestimmte Kriterien zu achten. Wichtige Auswahlkriterien bei der Server-Hardware sind vor allem die Performance, die Skalierbarkeit, die Flexibilität und der Platzbedarf. Hohe Ausfallsicherheit bieten ECC-Speicher und auf Ebene der Massenspeicher RAID-1 und RAID-5.

Auswahlkriterien für Hochverfügbarkeits-Server

Kleine Unternehmen

Mittlere Unternehmen

Große Unternehmen

Haupteinsatzgebiete

Datei- und Druckdienste, E-Mail, Internet

Datenbankanwendungen, Internet, Groupware, Messaging, Abteilungsprogramme, Netzwerkinfrastruktur, Datei und Druckserver

Geschäftskritische, hochleistungsfähige Datenbankanwendungen, Server-Konsolidierung

Bevorzugtes Design

Tower-Gehäuse

Rack-Systeme

Blades für Server-Farmen

Verfügbarkeit

ECC-Speicher, Hot-Plug-fähige Netzteile, SCSI-Festplatten

Hochverfügbarkeitsfunktionen im Prozessor, Chipsatz und Speicher

Symmetrisches Multiprocessing, Cluster-Fähigkeit

Speicher

Unterstützung von RAID-1 oder RAID-5

Externe SCSI-Massenspeichersysteme, optionale Fibre-Channel-HBA und SAN-Unterstützung

Fibre-Channel-HBA und SAN-Unterstützung

Ausbaufähigkeit

Single- oder Dual-Core-Prozessoren

Doppelkernprozessoren, Rack-Systeme, Blade-Server bei großer Server-Zahl

Rack-Systeme, Blade-Server, Server-Farmen

Prozessoren

Bis zu zwei 64-Bit-fähige Prozessoren ab 2,8 GHz

Bis zu zwei 64-Bit-fähige Single- oder Dual-Core-Prozessoren mit DDR-2-Speicher und PCI-Express-Schnittstelle

Für rechenintensive Anwendungen oder Server-Konsolidierung zusätzlich Systeme mit vier 64-Bit-fähigen Single- oder Dual-Core-Prozessoren bis zu acht MB L3-Cache

Administration

Bordmittel zur Systemverwaltung

Zusätzlich Remote-Administrationsmöglichkeiten

Zusätzlich Baseboard-Management Controller, Einbindung in spezialisierte Management-Umgebung

Zu achten ist auch auf entsprechende Datensicherungsmöglichkeiten. Bei hochkritischen Anwendungen sollten Cluster-Lösungen mit mehreren Servern eingesetzt werden. Das kostet alles Geld, doch Sicherheit ist nicht umsonst zu haben. (mje)

Dr.Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.

PC-WELT Marktplatz

56786