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Fazit: Nur eine Windows-Tuning-Maßnahme bringt’s

06.12.2011 | 10:25 Uhr | Roland Freist / cs

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© iStockphoto / SlawomirFajer

Der Test hat gezeigt, dass das Software-Tuning auf modernen PCs nur an einer Stelle messbare Ergebnisse bringt – und das ist beim Startvorgang. Dessen Dauer lässt sich vor allem durch das Aufräumen bei den automatisch startenden Diensten spürbar beeinflussen. Allerdings gelten die Messungen nur für Einzelplatzrechner ohne Anbindung an ein Netzwerk. Bei Netzwerk-PCs dürften die Ergebnisse geringer ausfallen.

Bios-Signale deuten: Piepgeräusche sagen Ihnen, was mit Ihrem Rechner nicht stimmt.

Tipp: Falls Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Dienste Sie abschalten dürfen, ohne dass Windows in seiner Funktion beeinträchtigt wird, dann definieren Sie als Startmethode nicht „Deaktiviert“, sondern „Manuell“. Der jeweilige Dienst wird dann beim Hochfahren von Windows außer Acht gelassen und erst später bei Bedarf aktiviert.

Testergebnisse: Das bringen die Tuning-Maßnahmen
Vergrößern Testergebnisse: Das bringen die Tuning-Maßnahmen

Für die tägliche Arbeit oder gar Spiele dürfen Sie sich vom Tuning per Software allerdings nichts versprechen. Die Leistungsreserven eines Standard-PCs vom Discounter sind heute bereits so groß, dass ihn optimierte Registry-Einträge und ähnlicher Kleinkram nicht weiter interessieren. Wenn Ihre Programme zu langsam laufen, die Bearbeitung eines Videos Stunden dauert oder das Spiel vor lauter Ruckeln nicht spielbar ist, dann hilft nur die Investition in stärkere Hardware. Bereits mit einer SSD beginnt Windows regelrecht zu fliegen.

Billig ist der Spaß allerdings nicht – das für den Test verwendete Modell kostete rund 180 Euro. Dafür bekommen Sie dann allerdings eine Festplatte, die nicht nur Programme und Dateien schneller laden lässt, sondern auch völlig geräuschlos ist, kaum Wärme produziert und weniger Strom verbraucht als ein herkömmliches Magnetscheiben-Modell.

Windows-Tuning: Die besten Gratis-Tools von Microsoft

Video-Tipp: Mit Solid State Drives oder zu Deutsch: Flashspeicher-Festplatten machen Sie Ihrem Rechner richtig Beine.


In der heutigen Doppelklick-Folge erklärt PC-WELT-Redakteur Michael Schmelzle die Vorteile von SSDs (Speicherchip-Festplatten) und zeigt, wie Sie sie in PC oder Notebook einbauen. Durch die Sendung führt Moderatorin Alexandra Polzin.

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