Völlig ohne Probleme hat man Zugriff auf die Dateien auf der bisherigen Windows-Partition. Diese lassen sich auf die Linux-Welt kopieren und dort weiterbearbeiten. Und funktioniert auch umgekehrt: Dateien lassen sich von Linux auf die Windows-Partition verschieben und dort bearbeiten, sofern sie in windowskompatiblen Formaten vorliegen. Ein Bild unter Gimp erstellen, in einem plattformübergreifenden Format abspeichern, auf die Windowspartition kopieren und dann unter Photoshop weiterbearbeiten - kein Problem. Auch mit einfachen nichtformatierten Texten verlief alles perfekt.

Besser vermeiden sollte man jedoch programmspezifische Formate, wie psd, sowie aufwendig formatierte Worddokumente. Hier kann es zu Problemen kommen.

Ein weiterer Wermutstropfen: Windows bietet keine systemeigenen Tools, um auf Linux-Partitionen zugreifen zu können. Allerdings gibt es mittlerweile Freeware, die diese Lücke zumindest teilweise schließt.

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