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Fazit

10.09.2003 | 12:24 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Tron 2.0 ist nicht so sehr ein 3D-Shooter als vielmehr ein Action-Adventure a la "System Shock" und "Deux Ex". Und das Wichtigste: Tron 2.0 macht Spaß.

Die Grafik mag zwar nicht mit "Half Life 2" oder "Doom 3" konkurrieren können, dafür ist der Tttel aber auch schon im Handel erhältlich und bietet neben einer spannend erzählten Story auch unterhaltsames und abwechslungsreiches Gameplay.

In jeder Ecke eines Levels gibt es etwas Neues zu entdecken und der Spieler wird motiviert, auch wirklich jeden Winkel zu durchstöbern. Schließlich könnte da noch eine "Update-Notiz" oder eine nützliche Subroutine liegen.

Die teilweise recht kniffligen Rätseleinlagen sind ebenfalls gelungen und sorgen für regelmäßige Erfolgserlebnisse (wenn man es doch geschafft hat, sie zu lösen, obwohl es zunächst nicht danach aussah).

Ebenfalls positiv: Die Gegner verhalten sich clever und nutzen jede Möglichkeit, um Verstärkung zu holen, in Deckung zu gehen oder von hinten einen Überraschungsangriff zu starten. Ein Schuss und der Gegner ist platt - das mag bei vielen anderen Spielen gelten, nicht aber bei Tron 2.0. Hier sind längere Gefechte die Regel und durch die clevere KI werden sie sehr spannend.

Schade, dass es nur wenige Gegnertypen gibt und sich das Spiel hier nicht so abwechslungsreich präsentiert. Ein weiteres Manko sind die unfairen und nervenaufreibenden Sprungeinlagen ausgefallen, die für so manch frustrierenden Moment sorgen. Sehr hilfreich dabei: Der Spielstand kann jederzeit per Tastendruck gespeichert werden.

Wer auf ein abwechslungsreiches und spannendes Action-Adventure gewartet hat, findet mit Tron 2.0 das passende Spiel.

PC-WELT Screenshot-Galerie: Tron 2.0

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