750612

Faustregel: Treiber konfigurieren

24.11.2010 | 11:55 Uhr |

Jetzt, da Sie ein gewisses Grundverständnis der Hardware-Beschränkungen besitzen, reden wir über Konfigurationen. Als erstes müssen Sie Ihre Hardware konfigurieren – das funktioniert über passende Treibersoftware. Insbesondere der Grafikkartentreiber ist von existentieller Wichtigkeit. Zwar können Sie hier nur marginale Veränderungen an den Treiberbefehlen vornehmen, die die Spielleistung auch nur wenig beeinflussen – die meisten und effektvollsten Konfigurationen nehmen Sie dann im Spiel selbst vor – doch das kleinste Bisschen hilft.

Die verschiedenen Grafiktreiber verfügen über verschiedene Optionen. Einige haben mehr Einstellungsmöglichkeiten als andere, von denen Sie aber die meisten getrost ignorieren können. Eine der Schlüsselfunktionen ist "vsync" – eine Rückkehr in die Zeiten der CRT-Monitore, als Games noch versucht haben, das Display mit einem Animations-Frame zu synchronisieren, um die Aktualisierungsrate des Monitors genau abzupassen. Die meisten LCDs jedoch setzen die Aktualisierungsrate auf 60Hz – wenn Sie vsync aktivieren, läuft Ihr Spiel also nie schneller als mit 60 Bildern pro Sekunde.

Wenn Sie vsync hingegen deaktivieren, kann das Spiel die Bilder genau so schnell darstellen, wie sie gerendert wurden. Der Nachteil daran: Ist die Bildwiederholrate niedriger als die vertikale Aktualisierungsrate, durchziehen Tearing-Streifen das Bild. Auf der anderen Seite könnte das eine gute Möglichkeit sein, eine akzeptable Framerate zu erreichen. Am besten mal ausprobieren.
Auch die Einstellungen zur Texturqualität haben Einfluss auf die Spielleistung. Die Qualität herunterzudrehen wirkt sich zwar negativ auf die allgemeine Bildqualität aus; wenn Sie aber nur ein kleines Display nutzen, macht das absolut nichts.

Zudem ist es einfach unglaublich, mit wie vielen unnützen Junk-Programmen viele Standard-Laptops heutzutage von Haus aus ausgestattet sind. Einen Blick in die Software-Liste zu werfen und unnötige Programme direkt zu entfernen, lohnt sich also. Ebenfalls sehr leistungssaugend: der Autostart. Starten Sie zum Bereinigen im Befehlsmenü die Konfigurations-Anwendung mit dem Befehl "msconfig". Lassen Sie die Finger von allen offiziellen Microsoft-Anwendungen, sowie Antivirenprogrammen. Deaktivieren Sie hingegen einige der anderen, wie iTunes, Adobe Updater und so weiter.

PC-WELT Marktplatz

750612