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F-Secure 5.30

29.11.2001 | 15:01 Uhr | Panagiotis Kolokythas

F-Secure verwendet gleichzeitig zwei Scan-Engines (Kaspersky und F-Prot) um Schädlinge aufzuspüren. Unter Windows XP kommt sogar eine dritte Engine mit dem Namen "Orion" zum Einsatz. Die für Unternehmenskunden entwickelte Software hat mit 240 Mark dafür aber auch den höchsten Preis im Testfeld.

Der Scanner ist unter Windows 98, ME und XP Home recht langsam und beim Scannen von vielen Viren kam es zu einem Absturz. Mit einem Doppelklick auf das Programmsymbol in der Systray gelangt man zu den Einstellungen. Dort lassen sich der On-Demand Scanner und der Hintergrundwächter konfigurieren. Die Reportdateien in HTML-Format sind sehr übersichtlich und enthalten Links zur Online-Virendatenbank.

Unter allen drei getesteten Betriebssystemen wurde von den häufig vorkommenden Viren der Win32/Sircam.A weder vom Scanner, noch vom Wächter gefunden. Grund hierfür: in der Extensionsliste fehlt die Endung "LNK". Mittlerweile sind zwei Hotfixes zum Produkt erschienen, aber keiner behebt diesen Fehler. Dagegen übersah F-Secure nicht einen einzigen ITW-Bootvirus.

Insgesamt 99,9 Prozent der Zoo-Viren wurden erkannt. Das Programm konnte unter Windows 98/ME in ARJ, LHA und ZIP-Archiven scannen. Unter XP Home wurden sogar alle getesteten Formate unterstützt.

Fazit: Zwar erreichte das Programm in allen getesteten Punkten sehr hohe Werte, die 100 Prozent-Marke wurde jedoch immer knapp verfehlt.

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