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Externe Komponenten wie USB-Sticks herausziehen

29.08.2008 | 08:35 Uhr |

Auch USB-Sticks sind externe Geräte und verbrauchen Strom.
Vergrößern Auch USB-Sticks sind externe Geräte und verbrauchen Strom.
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Auch ein USB-Stick ist ein externes Gerät und braucht – wenn auch nur minimal – Strom. Kopieren Sie sich beim Arbeiten unterwegs am besten die Dateien vom Stick auf die Festplatte. Ziehen Sie den USB-Stick ab und bearbeiten Sie die Daten auf dem Notebook. Stecken Sie den Stick erst wieder ein und speichern Sie die Daten, wenn Sie ein Zwischenbackup ziehen oder sichern möchten.

Der virtuelle Speicher von Windows. Entlastet man ihn mit zusätzlichem Arbeitsspeicher, wird weniger Strom verbraucht.
Vergrößern Der virtuelle Speicher von Windows. Entlastet man ihn mit zusätzlichem Arbeitsspeicher, wird weniger Strom verbraucht.
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PCMCIA-Karten herausnehmen
PCMCIA-Karten, wie etwa ISDN-Modems, sollten Sie beim mobilen Arbeiten herausnehmen. Ähnlich wie USB-Stick oder Maus ist auch so eine Karte ein externes Gerät und wird vom Computer mit Strom versorgt. Auch wenn die Karte nicht in Betrieb ist, überprüft das Betriebssystem, ob das Gerät zur Verfügung steht. Das kostet Strom, der gespart werden kann.

Netzwerkkarten ausschalten
Netzwerkkarten, auch interne Varianten, werden logischer Weise nur in Verbindung mit dem Netzwerk benötigt. Arbeiten Sie mobil, sollten Sie die Netzwerkkarte ausschalten. Das können Sie entweder im BIOS oder in der Systemsteuerung von Windows erledigen. Nutzen Sie, etwa im Büro, ausschließlich WLAN, sollten Sie die interne Netzwerkkarte deaktivieren. Wer will bei den heutigen Energiepreisen schon unnötige Stromfresser haben?

Laufwerk ausschalten
Einige Notebooks bieten an, das CD- oder DVD-Laufwerk auszuschalten. Das sollten Sie auch tun. Geht das nicht, können Sie das Laufwerk auch herausziehen. Nicht zu empfehlen ist übrigens, eine CD oder DVD im Laufwerk zu lassen. Starten Sie nämlich den Rechner, läuft das Laufwerk erst einmal an. Ist es gar eine bootfähige CD, fragt das Betriebssystem erst einmal nach, ob der Computer von CD aus gestartet werden soll. Das ist zwar im Prinzip nicht schlimm, dauert aber länger und braucht vor allem wertvollen Akku-Strom. Und auch beim laufenden Betrieb stört eine eingelegte CD oder DVD nur. Schaut doch das Betriebssystem beim Öffnen des Ordners Arbeitsplatz erst einmal nach, ob ein Datenträger im Laufwerk ist. Lautet die Antwort ja, läuft das Laufwerk zunächst an. Und schon ist wieder wertvoller Strom vertan.

WLAN und Bluetooth ausschalten
Wer seine E-Mails per UMTS abholt, sollte vorhandene WLAN- und Bluetooth-Komponenten abschalten. Gerade diese Netzwerk-Geräte sind in der Regel Stromfresser. So sucht eine WLAN-Karte ständig nach einem vorhandenen WLAN-Netz oder einem Hotspot. Wird etwas gefunden, meldet sich das Betriebssystem und fragt an, ob zum Netz verbunden werden soll. Das ist zwar bequem wenn Sie ein Netz suchen, benötigt jedoch auch ungeheuer viel Strom. Bei Bluetooth verhält es sich ähnlich: Läuft das Gerät etwa im Modus Für andere sichtbar , ist die Bluetooth-Karte ständig im Stand-by-Modus. Das kostet nicht nur jede Menge Strom sondern ist auch sehr unsicher. Wer mit seinem Laptop unterwegs ist, sollte also Bluetooth und WLAN grundsätzlich ausschalten und nur bei Bedarf für die Dauer des Einsatzes aktivieren.

PCMCIA-Karten sollten entweder ausgeschaltet oder aus dem Computer genommen werden.
Vergrößern PCMCIA-Karten sollten entweder ausgeschaltet oder aus dem Computer genommen werden.
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Zusätzlichen Speicher einbauen
In einem Computer mit wenig Arbeitsspeicher arbeitet ständig die Festplatte. Der Grund: Windows lagert bei zu wenig vorhandenem Speicher Daten auf den virtuellen Speicherplatz aus. Dieser befindet sich auf der Festplatte. So muss Windows bei bestimmten Arbeitsabläufen immer wieder auf das Laufwerk zugreifen. Mehr Arbeitsspeicher bedeutet also, dass weniger Daten auf die Festplatte geschrieben werden müssen und somit weniger Strom verbraucht wird. Ein weiterer Vorteil von mehr Arbeitsspeicher: Das Notebook arbeitet deutlich schneller.

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