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Externe Festplatten: mobil und sicher

Nichts ist ärgerlicher als der Verlust wichtiger Dokumente oder Fotos. Sämtliche Daten, die Ihnen wichtig sind, sollten Sie deshalb auf mindestens zwei verschiedenen Laufwerken aufbewahren. Hierfür eignen sich am besten externe Festplatten, die Sie per USB-Kabel mit Ihrem Rechner verbinden. Im Prinzip sind externe Festplatten ganz normale Harddisks, die in ein Zusatzgehäuse gesteckt wurden. Sie sollten diese nicht dauernd laufen lassen. Bei längerem Betrieb können USB-Festplatten ganz schön warm werden. Deshalb sind Gehäuse aus Metall jenen aus Plastik vorzuziehen; sie leiten die Hitze besser ab. Ideal sind Geräte, die zusätzlich einen Lüfter haben. USB 3.0 kommt: Bislang war USB 2.0 der Standard für externe Festplatten. Er ermöglicht eine Datenübertragung von bis zu 480 Mbit/s. Der Nachfolger heißt USB 3.0 und kommt so allmählich auf den Markt.

USB 3.0 ist mit dem Vorgänger kompatibel
Vergrößern USB 3.0 ist mit dem Vorgänger kompatibel
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In diversen Onlineshops sind erste USB-3.0-Steckkarten für Desktop-PCs erhältlich. Auch für Notebooks gibt es USB-3.0-Adapter. In der zweiten Jahreshälfte werden wohl alle neuen PCs und Notebooks ab Werk mit USB 3.0 ausgestattet sein. Theoretisch sind damit Tempi von bis zu 5 Gbit/s möglich. USB-3.0-Geräte mit dem verbreiteten A-Stecker können übrigens an USB-2.0-Anschlüssen betrieben werden. Umgekehrt sollten auch USB-2.0-Geräte an den neuen Anschlüssen kein Problem sein. In beiden Fällen werden die Geräte aber nicht über 480 Mbit/s hinauskommen. Erhältlich sind auch vermehrt externe Festplatten mit USB 3.0. Wer sein externes Laufwerk ein paar Jahre lang benutzen will, tut sich den Gefallen und greift schon heute zu USB 3.0, auch wenn die Geräte noch etwas teurer sind.

Von Gaby Salvisberg. Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation PCtipp .

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