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Externe Adapter sind oft flexibler

Anforderung

Zeitaufwand

Sie haben in Ihrem Rechner keinen Steckplatz mehr frei für einen internen ISDN-Adapter und müssen deshalb einen externen verwenden. Müssen Sie mit Leistungseinbußen rechnen?

Externe ISDN-Adapter, oft fälschlicherweise ISDN-Modems genannt, sind internen Karten in der Leistung gleichwertig. Sie können also auch damit alle ISDN-Funktionen ohne Einschränkung nutzen. Zusätzlich haben diese Adapter meist den Vorteil, daß sie nicht nur über die Capi-Schnittstelle, sondern wie ein Modem auch mit AT-Befehlen gesteuert werden können. So lassen sich die externen Adapter auch mit Programmen nutzen, die keine Capi-Unterstützung haben. Ausnahme: Faxprogramme ohne Capi-Anbindung lassen sich meist nicht zur Zusammenarbeit mit einem externen ISDN-Adapter überreden. Und schließlich bieten die meisten externen Geräte neben den ISDN-Funktionen auch einen oder zwei integrierte a/b-Wandler, so daß Sie ein analoges Modem oder ein Telefon daran anschließen können, ohne weitere Hardware zu benötigen.

Ganz ohne Nachteile sind die externen Geräte aber nicht: Die Verbindung zum PC erfolgt meist über eine serielle Schnittstelle. Um die volle ISDN-Datenrate von 64 Kbps ausnutzen zu können, muß der Schnittstellenbaustein in Ihrem PC unbedingt einen Fifo-Puffer und eine maximale Geschwindigkeit von 115,2 Kbps haben. Wenn der externe Adapter Kanalbündelung unterstützt und Sie diese auch nutzen wollen, benötigen Sie sogar eine spezielle Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle mit 230,4 Kbps oder mehr. Bei Adaptern, die wie Fritz!-X-PC von AVM über den Parallel-Port angeschlossen werden, tritt dieses Geschwindigkeitsproblem nicht auf.

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