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Extensionen: Ins Abseits mit Dateitypen

Anforderung

Zeitaufwand

Von jeher ist Windows zum Erkennen bestimmter Dateitypen auf korrekte Namenserweiterungen angewiesen. Windows 95 versucht sich gegen Benutzerwillkür beim Umbenennen von Dateien mit der Meldung zu wehren, die (registrierte) Datei könne infolge Umbenennens "unbrauchbar" werden. Das ist natürlich absurd, weil sich am Inhalt durch das Umbenennen nichts ändert; ehrlicher wäre statt dessen die Meldung, daß sich der Explorer angesichts falscher Extensionen gehörig blamieren kann.

Wenn Sie eine Winword-Datei mit der Endung BAT versehen und danach darauf doppelklicken, interpretiert Windows jeden Absatz dieser Textdatei gnadenlos als DOS-Befehl. Falls Sie Pech haben, ist vielleicht sogar irgendein Zeilenanfang darunter, der eine unerwartete DOS-Aktion ausführt. Noch drastischer wirkt sich das Umbenennen einer Textdatei in eine COM-Datei aus. Nach dem Doppelklick behauptet Windows gar, der Computer müsse nach einem unzulässigen Zugriff neu gestartet werden.Klicken Sie auf "OK", und arbeiten Sie getrost weiter; diese standardisierte Panikmeldung ist in diesem Fall nicht ernstzunehmen.In den meisten Fällen ist das Umbenennen harmlos. Es führt lediglich dazu, daß Sie die Datei anschließend nicht mehr per Doppelklick öffnen können. Solange Sie aber wissen, mit welcher Anwendung Sie die Datei öffnen müssen, können Sie sie auch problemlos weiterverwenden.

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