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Erweiterte Sicherheit

28.10.2002 | 11:21 Uhr |

Die beschriebenen Verfahren sichern ein WLAN nur bedingt ab. Für kleine Firmen oder Heimbüros mögen diese Methoden angemessen sein, mittelständische Betriebe oder große Firmen haben zumeist ein erheblich größeres Sicherheitsbedürfnis. Hier reichen die Standardverfahren zur Absicherung drahtloser Netzwerke nicht aus. Stattdessen wird mit virtuellen privaten Netzwerken (VPN) gearbeitet. Der Access Point (AP) verbindet dabei die drahtlosen Clients mit einem Security Gateway, über das ein verschlüsselter Tunnel ins eigentliche Netz erzeugt wird.

Bei dem Gateway kann es sich um einen Rechner unter Windows oder Linux handeln oder um eine so genannte Appliance. Das ist eine auf genau diesen Einsatzzweck zugeschnittene Hardware-Lösung, die lediglich ins Netz integriert werden muss. Der Vorteil: Das Betriebssystem dieser Lösung ist weit weniger anfällig für Hackerangriffe.

Die Verschlüsselung bei VPNs ist deutlich effektiver als mit WEP und also sicherer. Zudem bietet das Security Gateway, unabhängig von der Anzahl der eingesetzten APs, eine zentrale und somit leicht zu verwaltende Stelle im LAN.

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