Nachdem der Hunger der Anwender nach unbegrenztem Surfgenuss geweckt war, sahen die Anbieter auch schon die ersten Probleme auf sich zukommen. Gerade kleine Provider, die sich mit günstigen Tarifen in den voll besetzten Markt "quetschen" wollten, mussten erkennen, das Theorie und Praxis oft weit auseinander liegen.

Der Ansturm bei den Neulingen war oft derart groß, dass mitunter lange Wartezeiten in Kauf genommen werden mussten. Die vorhandenen Kapazitäten reichten oft nicht aus um alle potenzielle Nutzer schnell zufrieden zu stellen.

Des Weiteren tummelten sich in diesem schnell wachsenden Markt auch schwarze Schafe, die nur darauf aus sind, potenzielle Nutzer finanziell auszunehmen, beziehungsweise für bereits bezahlte Dienste keinerlei Leistungen erbringen wollen. Auch hier gab es Beispiele, die in der Internetgemeinde für Unmut sorgten.

Einwahlschwierigkeiten sorgten im Lauf der Zeit für immer größeren Unmut unter den Anwendern. Oft war es unmöglich, die teuer bezahlte Flatrate zu nutzen und wer es schaffte, sich einzuwählen, blieb dann auch gleich online, was die freien Kapazitäten noch weiter senkte.

T-Online kämpft mit Engpässen (PC-WELT Online, 13.07.2000)

Probleme bei T-Online flat? (PC-WELT Online, 09.06.2000)

inWestnet-Flatrate sorgt für Ärger (PC-WELT Online, 17.02.2000)

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