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Ein Tag in Albion IV

01.02.2002 | 13:47 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Meine Gruppe war eingekreist von zwei starken Gegnern. Nur der Heiler konnte sich aus dem Kampfgeschehen heraushalten und heilte unsere Wunden in regelmäßigen Abständen.

Jetzt wegzulaufen wäre nicht möglich gewesen. Es wäre unserer sicherer Tod gewesen, da die beiden Tiere uns verfolgt hätten. Also entschieden wir ohne ein Wort zu wechseln, es mit beiden Monstern aufzunehmen. Der Zauberer und ich kümmerten uns um den Basilisk, die anderen drei Mitstreiter um das Wildschwein. Unser Heiler hatte sich so verausgabt, dass er sich zunächst einmal hinsetzen musste, um frische Energie zu tanken.

Nach einigen Minuten hatten wir den Basilisk - nicht zuletzt nach ein paar Spezialattacken meiner Wenigkeit - zur Strecke gebracht. Die Gefahr war allerdings noch nicht gebannt, denn das Wildschwein entpuppte sich für meine drei Mitstreiter als ein harter Brocken. Ohne uns auszuruhen eilten der Zauberer und ich zu dem Rest unserer Gruppe, die von den Hieben des Wildschweins schon sehr geschwächt war.

Mit einem beherzten Schlag brachte ich das Wildschwein dazu, von meinen Mitstreitern abzulassen und sich mir zuzuwenden. Jetzt hatte ich das Problem.

Ich schlug so fest zu wie ich konnte. Ich schien dem Wildschwein allerdings nur Kratzer zu verpassen. Der Zauberer war mit seinen mächtigen Feuersprüchen etwas effektiver als ich. Also achtete ich darauf, dass das Wildschwein nicht von mir abließ und sich dem schwächeren Zauberer zuwendete.

Mittlerweile hatte auch der Heiler seine volle Energie erlangt, so dass er uns beistehen konnte. In regelmäßigen Abständen heilte er meine Wunden, während ich weiter auf das Wildschwein einschlug. Es wurde trotzdem langsam knapp.

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