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Ein Tag in Albion III

01.02.2002 | 13:47 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Es war schon Mittag geworden, als wir in den Salisbury Plains angekommen waren, und auf die ersten Monster trafen. Sie waren für uns, als halbes Dutzend wackerer Helden, kein großes Problem. Meistens handelte es sich um giftrote Nattern und (jedenfalls für uns) harmlose schwarze Wölfen.

Je tiefer wir in die Ebene vordrangen, desto vorsichtiger mussten wir uns bewegen. Wir zogen gen Süden und wussten, dass sich nicht weit von hier "Stonehege Barrows" befand - ein Zugang zu einem Dungeon, den nur sehr erfahrene Spieler betreten sollten. In der Nähe vom Zugang zum Dungeon befanden sich auch starke Monster, denen wir lieber nicht zu nahe kommen wollten.

Also entschlossen wir uns, etwas weiter südwestlich zu ziehen und dort auf die Jagd zu gehen. Es dauerte nicht lange und unsere Geduld wurde belohnt: Wir trafen einen gefederten Basilisk, der für einen allein von uns zu mächtig gewesen wäre, gemeinsam aber (so hofften wir) zu erlegen sein müsste.

Mutig griffen wir an. Unser Heiler hielt etwas Abstand zum Kampfgeschehen, was sich als die richtige Entscheidung herausstellen sollte. Denn während wir gegen den Basilisk kämpften, kam hinter einem kleinen Hügel im Osten ein Wildschwein auf uns zugelaufen, dass noch stärker war, als der Basilisk. Wir saßen in der Klemme.

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