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Edubuntu, Ubuntu mit pädagogischen Absichten

02.10.2017 | 13:30 Uhr | Thorsten Eggeling

Das Betriebssystem Linux bildet den zuverlässigen Unterbau vieler kommerziell erfolgreicher Seiten im Internet und verrichtet seine Dienste auch auf Desktops in Unternehmen und Behörden. Doch mit Linux kann man nicht nur ganz hervorragend arbeiten, sondern auch vorzüglich spielen und lernen.

Groß ist das Angebot an Lern-Software und Spielen. Von einfachsten Programmen für die Allerjüngsten bis zu Nachschlagewerken für Studierende reicht die stetig wachsende Programmvielfalt. Edubuntu ist der Name einer auf Ubuntu basierenden Distribution, die sich in erster Linie an Schüler und Lehrkräfte wendet.

Edubuntu verwendet, wie auch Ubuntu, Gnome als Desktop und kann auf einem Einzel-PC mit vollem Netzwerkzugriff auch als Workstation installiert werden. Über das reichhaltige Programmangebot freuen sich Schüler und Lehrer gleichermaßen.

Für das Schreiben von Hausarbeiten stehen Openoffice.org und Scribus zur Verfügung. Und mit Gimp, dia und Blender dürften sich wirklich alle Illustrationsaufgaben meistern lassen. Zusätzlich sind verschiedenste Lernprogramme mit dabei.

Kalzium vermittelt anschaulich das Periodensystem der Elemente, während KVoctrain beim Pauken von Vokabeln und Fachbegriffen hilft. Selbst an die kleinsten Nutzer wurde gedacht.

Mit der Programmsammlung Gcompris ist ein Klassiker der Linuxwelt dabei, der mit viel Liebe zum Detail nicht nur zur Erkundung des Computers animiert, sondern auch bei den ersten Schritten in die rätselhafte Welt der Zahlen und Buchstaben begleitet.

Fast versteht es sich von selbst, dass zu Edubuntu auch alles gehört, was man für das Surfen und Mailen benötigt.

Nicht für die Schule lernen wir: Mit Edubuntu macht das Lernen richtig Spaß – ältere Schüler erledigen damit auch ihre Hausarbeiten

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