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Echtzeitschutz bei Virenscanner-Modul

03.10.2010 | 07:49 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Der Echtzeitschutz, oft auch Wächter genannt, stellt die wichtigste Komponente einer Sicherheits-Suite dar. Er prüft eine Datei bereits beim Aufrufen auf Schädlinge. Öffnen Sie beispielsweise ein verseuchtes Programm, blockiert er dessen Ausführung und meldet den Fund. Der Benutzer kann danach bestimmen, was mit der Datei passieren soll. Gefährliche Malware hat so wenig Chance, das System zu infizieren.

Richtig konfiguriert: Der Echtzeitschutz sollte immer aktiv sein. Nur so ist das System tatsächlich vor Angriffen sicher. Unter bestimmten Umständen lohnt es sich, den Wächter kurzfristig zu deaktivieren – etwa beim Transfer großer Dateien. Der Echtzeitschutz verlangsamt diesen Vorgang sehr stark. Er wird meist über ein Schildsymbol im Windows-Infobereich (links neben der Uhr) ausgeschaltet.

Laden Sie in dieser Zeit keine Software aus dem Web herunter, ein Virus hat sonst leichtes Spiel und kann im schlimmsten Fall das Antivirenprogramm außer Gefecht setzen. Denken Sie unbedingt daran, den Wächter anschließend wieder zu aktivieren. Einige Programme wie die von Symantec haben übrigens eine Funktion an Bord, die den Echtzeitschutz nach einer bestimmten Zeit automatisch wieder einschaltet.

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