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E-Book-Reader: Vor- und Nachteile

18.11.2009 | 11:13 Uhr

E-Book-Reader: Vor- und Nachteile

E-Books haben eine Reihe von Vorteilen: Sie sparen Papier, E-Book-Reader brauchen nur wenig Platz in Rucksäcken oder Taschen und können dennoch den Inhalt eines ganzen Bücherregals speichern. Wer gerne viel liest, muss dank E-Book-Reader in keinen Laden mehr gehen, um ein Buch zu kaufen. Leute mit Sehschwäche stellen die Bildschirmdarstellung auf dem E-Book-Reader einfach größer. Manche E-Book-Reader spielen zusätzlich Musik ab oder lesen das Buch sogar vor.

Einen Nachteil haben E-Book-Reader aber auch: Noch immer ist die E-Book-Welt zersplittert. Hunderte verschiedene, inkompatible E-Book-Formate sind auf dem Markt und ebenso verschiedene Modelle an E-Book-Readern. Frei zugängliche digitale Bücher findet man hauptsächlich im PDF-Format. Eine andere Geschichte ist das bei urheberrechtlich geschützten Titeln. Amazons E-Book-Reader „Kindle“ liest beispielsweise nur das Amazon-eigene AZW-Format. Sony und einige andere Online-Buchhändler verkaufen urheberrechtlich geschützte E-Books im ePub/ACS4-Format. Dieses Format unterstützten Anfang Oktober dieses Jahres bereits 17 E-Book-Reader – der E-Book-Reader Amazon „Kindle“ und der E-Book-Reader „eSlick“ von Foxit gehören allerdings nicht dazu. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen E-Book-Reader anzuschaffen, sollten Sie also besser noch etwas warten, bis die Format-Schlacht der E-Book-Reader vorüber ist.

Quelle: PC-Welt

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