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Durchschnittsbürger nicht an Online-Sex interessiert

02.04.2002 | 16:15 Uhr |

Aus den Ergebnissen der Studie könnte man schließen, dass die Durchschnittsbürgerinnen und -bürger nicht an Online-Sex interessiert sind. Amanda Spink, Professorin für Informatik an der Penn Universität und maßgebliche Verfasserin der Studie, sieht dies jedoch anders. Der Content im Internet habe sich ihr zufolge hin zu mehr wirtschaftsorientierten Seiten verändert. Außerdem habe sich die Zusammensetzung der Surfer geändert. 1997 waren es noch vor allem Universitätsangehörige, zumeist junge Männer, die das Internet nutzten. Mittlerweile sind auch "Otto-Normal-Bürger" im Web unterwegs, die Internet-Nutzer würden somit den Bevölkerungsdurchschnitt repräsentieren, der sich Spink zufolge weniger für Sex und Pornografie interessiere.

Die Auswertung der Studie würde jedoch durch die stark zunehmende Zahl verschiedener Suchmaschinen erschwert. Während es 1997 nur einige wenige gab, darunter Excite, existieren mittlerweile über 3500.

Ungeachtet der Zunahme nicht-sex-relevanter Themen bei Suchanfragen, geben Internet-Freaks immer noch öfter einen Sex-Begriff in die Suchmaschinen ein, als Schlagworte aus den Bereichen Erziehung, Regierung und Kunst.

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