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Durchführung

04.10.2010 | 10:16 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die eigentliche Migration ist einfach durchzuführen: Der jeweilige Rechner wird mit der Windows 7 DVD gestartet um die Installation zu starten. Sobald das Installationssystem startet, kann man auswählen, ob Windows komplett neu eingespielt werden soll oder ob das bestehende Betriebssystem aktualisiert wird. Letzteres ist aber nur bei einigen Systemen möglich, wer auf 64-Bit umsteigen will oder von Windows XP kommt, dem bleibt oft nur die Neuinstallation.

Ein Assistent führt den Nutzer Schritt für Schritt durch den Installationsvorgang. Während der Installation sollte der Rechner per LAN mit dem Internet verbunden sein. Windows 7 analysiert während der Installation die jeweils verbaute Hardware und kann in einer Online-Datenbank die entsprechenden Treiber nachschlagen und, falls vorhanden, herunterladen und installieren. Das klappt beispielsweise mit WLAN- oder Grafikarten einwandfrei, auch die meisten Druckerhersteller haben passende Treiber hinterlegt.

Ein Problem, das vor allem in Zusammenhang mit Netbooks auftritt: Nicht immer bieten die ein optisches Laufwerk, ein Start per DVD ist daher oft nicht möglich. Hier hilft das Windows 7 USB/DVD Download-Tool von Microsoft. Die kostenlose Software kann eine Windows-7-ISO-Datei auf einen mindestens vier GByte großen USB-Stick übertragen und diesen anschließend bootfähig machen. Ein weiterer Vorteil: Die Installation läuft deutlich schneller ab, da der Datenzugriff auf USB-Medien schneller abläuft als bei einem DVD-Laufwerk.

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