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Drucker ohne Kabel (I)

Das Druckerkabel stört normalerweise nicht, denn es ist irgendwo unter dem Schreibtisch oder im Kabelschacht verborgen. Aber wie schließt man das Notebook oder gar einen PDA an den Drucker an? Mit einer drahtlosen Lösung - sprich: mit Bluetooth, WLAN oder Infrarot (IrDa) - müssen Sie nicht umständlich Kabel umstecken oder einen Druckerumschalter kaufen.

Drucker mit Bluetooth-Empfänger

Bei Bluetooth brauchen Sie einen Bluetooth-Empfänger für den Drucker. Eine Reihe von Herstellern bietet solche Geräte an, die Sie einfach an die parallele Schnittstelle oder an den USB-Anschluss des Druckers stecken. Aus dem Hause HP kommt beispielsweise der BT 1300 für 169 Euro.

Einzelne Drucker sind bereits mit einem eingebauten Bluetooth-Empfänger ausgestattet, etwa der HP Deskjet 450WBT für 379 Euro. Die externe Lösung hat jedoch den Vorteil, dass Sie den Adapter auch mit dem nächsten Drucker verwenden können. Ein Nachteil der Bluetooth-Lösung ist die vergleichsweise geringe Datenübertragungsrate bei Bluetooth von - selbst unter idealen Bedingungen - nur rund 80 Kilobyte pro Sekunde (KB/s). Wenn Sie großformatige Bilder ausdrucken, müssen Sie eine längere Wartezeit einplanen, denn dann wandern große Datenmenge zum Drucker.

Von Vorteil ist dagegen, dass sich Bluetooth- Drucker nicht nur vom Notebook aus nutzen lassen, sondern auch mit Bluetooth- PDAs, -Digitalkameras und -Fotohandys - vorausgesetzt, diese Geräte unterstützen die Druckfunktion von Bluetooth.

Wenig gefragt: Die Infrarot-Schnittstelle

Drucker mit eingebauter Infrarot-Schnittstelle nach dem IrDa-Standard gibt es kaum, offenbar besteht wenig Bedarf. Wegen der Einschränkungen bei Entfernung und Störsicherheit sind Geräte wie der Thermotransferdrucker Brother MW-100 für 399 Euro ( www.brother.de ) eigentlich nur sinnvoll, wenn Sie ein Notebook oder einen PDA mit dieser Schnittstelle haben, das Sie nicht aufrüsten wollen oder können.

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