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Windows-Explorer: Offene Fenster und Drag&Drop

03.01.2005 | 11:17 Uhr |

Windows-Explorer: Offene Fenster nicht speichern

Die Automatik: Windows speichert beim Abmelden die geöffneten Explorer-Fenster sowie deren Lage und Größe. Wenn Sie sich das nächste Mal bei Windows anmelden, wird der alte Zustand wiederhergestellt. Das mag eventuell praktisch sein, doch wer die Automatik nicht will, vermisst die Option, sie abzustellen.

So stellen Sie sie ab (98, ME, 2000, XP): Ein Registry-Eintrag legt fest, ob Windows den Status der einzelnen Explorer-Fenster beim Abmelden speichert. Der verantwortliche Wert heißt „NoSaveSettings“ und steht in der Registry unter „Hkey_Current_User\ Software\ Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Poli cies\Explorer“.

Es handelt sich um einen DWORD-Wert: Steht er auf „1“, ist Windows vergesslich, bei dem Wert „0“ dagegen merkt es sich alle Fenster für den nächsten Start. Je nach Windows-Version ist es auch möglich, dass an dieser Stelle ein Binärwert steht. Statt „1“ setzen Sie dann „01 00 00 00“ ein, statt „0“ „00 00 00 00“.

Windows-Explorer: Richtig mit Drag&Drop-Automatismen umgehen

Die Automatik: Wenn Sie im Explorer Dateien per Drag & Drop bewegen, denkt Windows intensiv mit. Lassen Sie die Dateien über einem Ordner fallen, der auf demselben logischen Laufwerk liegt, geht es davon aus, dass Sie die Daten verschieben möchten, andernfalls unterstellt es, dass Sie eine Kopie erstellen wollen. Die Idee, per Voreinstellung Dubletten in Form von Kopien auf demselben Datenträger zu vermeiden, scheint einleuchtend. Doch es kommt häufig vor, dass der Anwender eben solche Kopien beabsichtigt.

So stellen Sie sie ab (98, ME, 2000, XP): Dieses Verhalten können Sie Windows nicht generell abgewöhnen. Wir empfehlen, sofern Sie der Automatismus nervt, Drag & Drop immer mit einer zusätzlichen Taste zu kombinieren: Mit gedrückter <Strg>-Taste erzwingen Sie bei Mausaktionen stets eine Kopie, mit <Shift> immer ein Verschieben – unabhängig davon, auf welchem Datenträger der Zielordner liegt. Beide Tasten zusammen erzeugen eine Verknüpfung. Wer sich diese Maus-Tastatur-Kombination nicht merken will, kann auch grundsätzlich die rechte Maustaste verwenden.

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