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Über das Internet auf das NAS-System zugreifen

08.01.2012 | 10:33 Uhr |

Möchten Sie über das Internet auf das im heimischen Netzwerk integrierte NAS-System zugreifen, müssen Sie die DynDNS-Funktion des NAS-Systems einschalten und einen Anbieter konfigurieren. Dies ist unumgänglich, da kaum ein Privatanwender von seinem Internet-Provider eine statische IP-Adresse erhält. Klicken Sie das auf dem Desktop der Konfigurations-Oberfläche abgelegte Symbol „ezCloud“ an und schalten Sie die Option „DDNS-Unterstützung aktivieren“ ein. Nutzen Sie bereits einen DDNS-Anbieter, wählen Sie bei „Serviceanbieter“ den Namen des Dienstes aus und geben die erforderlichen Informationen ein. Sind Sie noch kein Kunde von DynDNS.org und Konsorten, können Sie direkt über diesen Dialog ein neues Konto anlegen. Prima Service: Seit kurzer Zeit bietet Synology einen eigenen, kostenlosen DDNS-Dienst an. Anschließend müssen Sie in Ihrem Router die entsprechenden Ports weiterleiten, damit die aus dem Internet kommenden Datenpakete an den richtigen Empfänger geleitet werden. Eine Liste der Ports, die Synology-NAS-Dienste und -Anwendungen nutzen, finden Sie unter www.synology.com/support/faq_show.php .

Um über das Internet auf Ihr NAS-System zugreifen zu können, müssen Sie einen DynDNS-Service einrichten und die entsprechenden Ports am Router umleiten.
Vergrößern Um über das Internet auf Ihr NAS-System zugreifen zu können, müssen Sie einen DynDNS-Service einrichten und die entsprechenden Ports am Router umleiten.

Alternativer Zugriff auf das NAS: SMB und FTP
In den Einstellungen eines NAS-Systems geben Sie Verzeichnisse frei, sodass auch andere Nutzer per SMB-Protokoll auf die Inhalte zugreifen können. Der Zugriff erfolgt in der Regel am PC über den Windows-Explorer. Auf einem Android-Gerät verwenden Sie eine Dateimanager App wie File Expert. Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit, die Ihnen offen steht, um Dateien auf das NAS-System zu übertragen beziehungsweise sie vom NAS auf Ihren Computer  oder ein Android-Gerät herunterzuladen.
Die meisten andere NAS-Systeme besitzen einen integrierten FTP-Server. Der Vorteil dieser Variante: Sie können von jedem internetfähigen Gerät mit einem entsprechenden FTP-Zugangsprogramm auf die freigegebenen Verzeichnisse zugreifen. Dazu müssen Sie in Ihrem Router eine Port-Weiterleitung konfigurieren und dafür sorgen, dass das NAS über einen feste IP oder einen DynDNS-Dienst im Internet erreichbar ist. Als kostenloses FTP-Programm für Windows bietet sich beispielsweise Filezilla an. Auf Android-Geräten nutzen Sie etwa die Gratis-App AndFTP. Standardmäßig lassen sich Dateien vom FTP-Server auf die SD-Speicherkarte des Smartphone oder Tablets übertragen oder auch in die umgekehrte Richtung.

Die meisten NAS-Systeme integrieren einen FTP-Server, der in den Einstellungen aktiviert und konfiguriert wird.
Vergrößern Die meisten NAS-Systeme integrieren einen FTP-Server, der in den Einstellungen aktiviert und konfiguriert wird.

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