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Downgrade-Recht nur von begrenzter Dauer

12.01.2011 | 09:35 Uhr | Hermann Apfelböck

Das Downgrade-Recht auf die jeweilige Vorgänger- und Vor-Vorgängerversion hat Microsoft bei allen Windows-Systemen angeboten. Bei Windows 7 sollte es nach der Veröffentlichung von Service Pack 1 oder eineinhalb Jahre nach der Erstveröffentlichung von Windows 7 erlöschen – also spätestens im April 2011. Inzwischen hat Microsoft das Downgrade-Recht aber auf den kompletten Verkaufszeitraum von Windows 7 verlängert.

Diese Verlängerung hat zu Missverständnissen und Missdeutungen geführt: Kann es tatsächlich sein, dass Windows XP via Downgrade bis zum Jahr 2020 verfügbar bleibt? Müsste Microsoft dann nicht auch bis 2020 sicherheitsrelevante Aktualisierungen für Windows XP anbieten? Solche Fragestellungen und Folgerungen sind aber falsch: Sie berücksichtigen nicht, dass Windows 7 einen Nachfolger haben wird.

Für 2012 oder 2013 ist mit dem Erscheinen von Windows 8 zu rechnen. Danach bleibt Windows 7 nur noch ein Jahr im Karton und noch zwei Jahre als OEM- oder System-Builder-Version auf dem Markt. Vermutlich erst 2014 endet daher der Verkaufszeitraum von Windows 7 – und damit gleichzeitig die Downgrade-Option auf Windows XP. Zwar wird auch Windows 8 wieder ein Downgrade erlauben, dann aber nur noch auf Windows 7.

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