Domains zum Discountpreis
Vergrößern Domains zum Discountpreis
© 2014

Noch preiswerter geht es bei sogenannten wie Strato oder Puretec . Diese Billiganbieter drücken beispielsweise mit Hilfe von hohen Abnahmen oder Sponsoren die Domain-Preise, so daß auch Schüler und Studenten in den Genuß eines eigenen Internet-Namens kommen können. Schon für 60 Pfennige im Monat plus einer einmalige Einrichtungsgebühr von 39 Mark vekauft Strato eine eigene Domain. Der Trick: Es handelt sich dabei um , also Domain Namen, die nicht auf eine IP-Adresse verweisen, sondern auf mehrere. Virtuelle Domains erlauben es, eine praktisch unbeschränkte Anzahl Domains einzurichten. Der Nachteil: Wer Web-Techniken wie CGI-Scripts einsetzen will, schaut hier ins Leere, Firmensites sind mit virtuellen Domains nicht machbar. Bei einem Standard-Provider bekommt man hingegen mit dem Domainnamen auch eine echte Internet-Adresse. Auch anderweitig müssen bei Billig-Domains Abstriche gemacht werden: So wird Support nur über kostenpflichtige Servicenummern angeboten, eine Grundvoraussetzung, um überhaupt zu niedrigen Basispreisen zu gelangen. Begrenzt sind auch die Transfervolumina.

Doch muß es überhaupt eine .de-Domain sein? Zwar spielen Landesgrenzen im Internet keine Rolle - eine .de-Domain ist natürlich auch aus den USA abrufbar - aber eine .com-Domain suggeriert Internationalität. Zumal .com-Domains weitere Vorteile haben. So sind sie - abgesehen von den Discountern - wesentlich billiger als .de-Domains. Zudem kann man sich hier als Endanwender zu einem fairen Preis direkt bei der zuständigen Registrierungbehörde, der Internic in den USA, anmelden. (Aber Achtung: zur Zeit werden alle Besucher auf die Seiten der Inkassofirma Network Solutions umgeleitet. Was es damit auf sich hat, können Sie unter http://www.akademie.de/news/langtext.html?id=1770 nachlesen). Ärger mit Providern, die etwa bei einem Umzug die Domain nicht rausrücken wollen, kann so nicht aufkommen. Anmeldungen und Änderungen, etwa bei einem Provider-Umzug, kann man direkt auf den Websites von Internic durchführen. Natürlich läßt sich eine .com-Domain auch bei einem Webspace-Provider anmelden, der die Registrierung bei der Internic dann vornimmt.

Derzeit bietet die Internic zwei Verfahren an: eine . Bei einer normalen Registrierung müssen Sie sich vorher einen Provider suchen, da die Name-Server-Angaben des Providers in das Formular eingetragen werden müssen. Bei einer Reservation brauchen Sie dies nicht, bei Aufruf der Domain erscheint dann eine "Under-construction-"Site. Sie sind aber Besitzer der Domain.

Derzeit beträgt der Preis für eine .com-Domain-Reservation 120 Dollar, für eine Registrierung 70 US-Dollar für zwei Jahre (also 35 pro Jahr). Die Domain steht schon wenige Tage nach der Anmeldung zur Verfügung. Die Preise dürften aber weiter in den Keller gehen, da das Monopol für die Vergabe von .com-Domains gefallen ist und das Recht auf Vergabe von .com-Domain auf mehrere Mitbewerber vergeben wurde.

PC-WELT Marktplatz

251413