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DirectAccess

21.03.2011 | 09:06 Uhr |

Zu Hause genauso angebunden wie im Firmen-LAN: DirectAccess spart das Einrichten von VPNs
Vergrößern Zu Hause genauso angebunden wie im Firmen-LAN: DirectAccess spart das Einrichten von VPNs
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DirectAccess gestattet es Mitarbeitern, sich mit ihrem Firmennetzwerk zu verbinden, ohne VPN verwenden zu müssen. Das spart Administrationsaufwand und auch von Benutzerseite ist es bequemer, eine Verbindung weniger verwalten zu müssen. Windows 7 nutzt dazu das Protokoll IPv6, das für Windows bereits seit XP verfügbar ist, aber auf den meisten PCs ungenutzt brachliegt, da oft weder Internet-Provider noch zwischengeschaltete Hardware wie etwa Hubs oder Router es unterstützen. Echte IPv6-Anbieter finden sich deshalb kaum. Abhilfe erreicht man derzeit dadurch, dass man IPv6-Verbindungen durch klassische IPv4-Verbindungen tunnelt. Microsoft hat die entsprechenden Funktionen sowohl in Windows Server 2008 R2 als auch in die Business-Versionen Windows 7 so integriert, dass weder Administratoren noch Benutzer dies manuell einrichten müssen. Erst ein „ping“ oder andere Netzwerk-Tools verraten, dass ein auf diese Weise eingebundener PC eine IPv6-Adresse hat.

Mit den entsprechenden Betriebssystemen an beiden Enden der Leitung ist der Mitarbeiter im Home-Office dann genau so ins LAN eingebunden, als wenn er in der Firma säße. Anders als bei VPN erfolgen Internet-Zugriffe jedoch direkt, also ohne Umweg über das Firmennetz, damit ergibt sich ein Geschwindigkeitsgewinn. Administratoren können bei DirectAccess Netzwerk-Richtlinien genauso durchsetzen wie im LAN: Ist etwa der Virenscanner nicht mehr aktuell oder aus, gibt’s keinen Zugriff auf das LAN oder sensible Teilbereiche davon.

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