251075

Digitale TV-Karten: beste Bildqualität

Ein weiteres Kaufkriterium: Soll es eine analoge oder eine digitale TV-Karte sein? Mit analogen Modellen lassen sich Programme via Antenne oder Kabelfernsehen empfangen. Digitale Karten dagegen verbinden Sie direkt mit einer Satellitenschüssel. So können Sie Pro-gramme digital empfangen und Filme in bester Bildqualität genießen.

Solche DVB-Karten (Digital Video Broadcast) sind nicht teurer als hochwertige analoge und bieten neben der brillanten Bildqualität einen weiteren großen Vorteil: Da das digitale Programm im MPEG-2-Format gesendet wird, können Sie Filme ohne weitere Kompression einfach auf Platte speichern - ohne jede Qualitätseinbuße. Weil die DVB-Karten keine Komprimieraufgaben übernehmen müssen, sind die Systemanforderungen meist sehr niedrig:

Schon mit einem Pentium-200-MMX-PC ist die Aufnahme in voller PAL-Auflösung von 768 x 576 Bildpunkten möglich. Für die Wiedergabe muss der MPEG-2-Datenstrom decodiert werden. Einige günstige DVB-Karten erledigen das allerdings nicht per Hardware, sondern per Software - und das erfordert dann doch einen PC auf Pentium-III-700-Niveau.

Für den Empfang digitaler Programme muss die Satellitenschüssel ein modernes Empfangsmodul besitzen. Die Empfangsmodule bezeichnet man als LNBs (Low Noise Block; auch LNC genannt, Low Noise Converter). LNBs, die seit 1998 in den Satellitenschüsseln verbaut werden, beherrschen in der Regel den digitalen Empfang. Sicher gehen Sie aber nur, wenn Sie hierzu im Handbuch nachschlagen oder den Hersteller beziehungsweise Händler Ihrer Satellitenschüssel befragen.

Falls Ihr LNB kein digitales Signal empfängt, können Sie ihn gegen einen aktuellen austauschen - Preis: ab 60 Mark (Anbieter etwa: Conrad, Tel. 01805/312111; Bestell-Nr. 940143-14).

www.conrad.de

PC-WELT Marktplatz

251075