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Diese Dateien brauchen Sie für ein Bios-Update

02.07.2002 | 12:54 Uhr |

Sie kennen jetzt Platinenhersteller, Modellbezeichnung und Bios-Version auf der Platine. Gehen Sie nun auf die Website des Platinenherstellers, und wählen Sie den Bereich, der "Downloads", "Support" oder ähnlich heißt - dort finden Sie die Bios-Updates. Sie sind meist nach den Modellnamen der Platine geordnet, bisweilen aber auch nach CPU-Sockel und Chipsatz (siehe Handbuch).

Haben Sie das Bios gefunden, vergleichen Sie nochmals die Angaben: Stimmt der Platinenname genau überein? Ist das im Internet angebotene Bios aktueller als das auf der Platine befindliche? Wenn ja, laden Sie die Bios-Datei - meist im EXE- oder ZIP-Format - herunter. Entpacken Sie sie in ein neues Verzeichnis auf der Festplatte: Dort sollten Sie mindestens eine Datei mit der Endung BIN (für Award-Bios), ROM (für AMI- oder Phoenix-Bios) oder mit einer Buchstaben-/Zahlenkombination - etwa 3A0 - finden. Diese Datei sollte 200 bis 256 KB groß sein.

Lesen Sie die Readme-Datei: Sie erläutert, was das neue Bios gegenüber dem Vorgänger verbessert. Diese Info finden Sie in der Archivdatei oder auf der Hersteller-Website dort, wo Sie das Bios herunterladen. Zum Bios-Update benötigen Sie zudem ein Flash-Tool, das die Bios-Datei in den Bios-Baustein schreibt. In den meisten Fällen ist das Flash-Tool - beispielsweise AWDFLASH.EXE oder AMIFL. EXE - in der EXE- oder ZIP-Datei enthalten oder auf der CD zur Platine. Ansonsten finden Sie es im Download-Bereich auf der Website des Platinenherstellers. Dort sollte es auch Hinweise geben, welches Flash-Tool für Ihre Platine richtig ist.

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