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Die besten Tipps für WhatsApp-Nutzer

07.11.2017 | 08:30 Uhr |

Schnell, einfach und kostenlos: Mit WhatsApp verschickte Nachrichten laufen der SMS den Rang ab. Hier die besten WhatsApp-Tipps.

So funktioniert WhatsApp

Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur.
Vergrößern Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur.

Einzige Voraussetzung: Sender und Empfänger müssen WhatsApp installiert haben. Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur. Damit der Nachrichtensofortversand darüber funktioniert, melden sich die Clients, also Ihr Smartphone, an einem Server an, der die gesamte Kommunikation abwickelt. Der Server verwaltet alle Nutzer sowie Kontakte und überträgt Statusinformationen und Dateianhänge. Statt anzurufen oder eine SMS zu senden, sehen Sie auf einen Blick, wer gerade online ist. Kontakte, die ihr Handy ausgeschaltet haben oder die ihren Präsenzstatus nicht verraten, erhalten ihre Mitteilungen, sobald das Gerät wieder ins Netz eingebucht ist.

Große Plus gegenüber speziellen Chat-Diensten wie Apples iMessage: Mitteilungen lassen sich zwischen den einzelnen Betriebssysteme versenden, ohne dass Sie als Nutzer sich darüber Gedanken zu machen brauchen.

WhatsApp mit neuer Status-Funktion

Zum achten Geburtstag am 24. Februar 2017 spendiert Facebook seinem WhatsApp-Messenger eine neue Status-Funktion. Diese stellen wir Ihnen in diesem Beitrag ausführlich vor.

Info: Whatsapp ist nun kostenlos!

Mit WhatsApp Call gratis telefonieren

Kostenlos telefonieren können Sie mit WhatsApp über die in der App integrierte Funktion WhatsApp Call, die in Deutschland für Android, iPhone, Windows Phone und BlackBerry 10 verfügbar ist. Auch dabei verwendet WhatsApp die Internet-Verbindung des mobilen Geräts.

In den WhatsApp-Einstellungen können Sie unter Benachrichtigungen unter anderem den Klingelton festlegen, der bei eingehenden WhatsApp-Call-Gesprächen erklingen soll. Bei der Gelegenheit sollten Sie in den Einstellungen auch unter "Chats und Anrufe" einen Haken bei "Reduzierter Datenverbrauch" unter "Anruf-Einstellungen" setzen. Diese Funktion reduziert den Datenverbrauch während WhatsApp-Anrufen.

Wichtig in dem Zusammenhang: Notrufnummern sind über WhatsApp Call nicht erreichbar!

WhatsApp wirklich kostenlos?

Abgesehen von der Jahrespauschale außerhalb von iOS fallen fürs Senden und Empfangen keine Kosten an.
Vergrößern Abgesehen von der Jahrespauschale außerhalb von iOS fallen fürs Senden und Empfangen keine Kosten an.

WhatsApp gibt es für Android, iOS, BlackBerry OS, Symbian und Windows Phone. Die App selbst und die Nutzung ist seit Januar 2016 vollkommen gratis. WhatsApp hat die in der Vergangenheit geltende Jahresgebühr in Höhe von 0,89 Euro abgeschafft. Die Nutzer wurden von WhatsApp darüber informiert. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie überprüfen können, ob WhatsApp für Sie immer gratis ist.

Nach der Installation von WhatsApp müssen Sie Ihre Telefonnummer einmalig über eine automatisch versandte SMS verifizieren.

Damit fallen bei der Nutzung von WhatsApp keinerlei Kosten an, solange Sie ein WLAN benutzen oder eine Datenflatrate besitzen. Die App läuft mit dem gleichen Datentarif, den Sie zum Surfen und für Mails verwenden. Sie werden also nicht von anfallenden Kosten erschlagen, wenn Sie Hunderte oder gar Tausende von Botschaften, Fotos und Videos im Monat austauschen. Im Ausland kann Datenroaming die Kosten allerdings in die Höhe treiben. Ohne Datenflatrate ist die Nutzung von WhatsApp nicht empfehlenswert.

WhatsApp: Das sind die Sicherheitsbedenken

Bis heute haftet WhatsApp ein großer Makel an: die mangelnde Sicherheit. Damit WhatsApps funktioniert, greift der Dienst auf das komplette Adressbuch des Smartphones zu und übermittelt dessen Inhalt und Änderungen an den Einträgen an einen US-amerikanischen Server. Als Nutzer verraten Sie dem hinter WhatsApp stehenden Unternehmen - also Facebook - damit Details zu Ihrem persönlichen Umfeld. Unklar ist, ob und wie die Daten ausgewertet, archiviert und zu personenbezogenen Profilen zusammengeführt werden. Außerdem kann die Nutzung eines in den USA beheimateten Anbieters bedeuten, dass sämtliche gespeicherte Daten von US-Behörden gelesen werden können, ohne dass Sie es mitbekämen. Abschalten können Sie das Auslesen des Telefonbuchs übrigens nicht, ansonsten funktioniert die App nicht mehr.

Seit Ende September/Anfang Oktober 2016 liefert WhatsApp nach einer Änderung der Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen die Telefon- und Nutzungsdaten an Facebook weiter. Diese Daten nutze Facebook, so heißt es, um die "Facebook-Werbung und Produkterlebnisse" der Nutzer zu verbessern. Wer seine Whatsapp-Daten nicht mit Facebook teilen möchte, soll das Häkchen in dem Auswahlkästchen unter den Nutzungsbestimmungen entfernen. Aber auch wenn Sie das Häkchen hier entfernen, Ihre Telefonnummer sowie die Nutzungszeiten gibt Whatsapp in jedem Fall an Facebook weiter.  

Nachholbedarf hat WhatsApp auch in Sachen Verschlüsselung. Das einfach gestrickte Kommunikationsprotokoll des Dienstes bietet mangels einer umfassenden und als sicher nachgewiesenen Verschlüsselung nur unzureichenden Schutz gegen Ausspähung und Missbrauch. Zumindest innerhalb eines WLANs lassen sich Übertragungen belauschen und unter Umständen nachvollziehen. Zwar ist in den derzeitigen Versionen von WhatsApp eine Verschlüsselung der übermittelten Informationen enthalten, allerdings lassen erfolgreiche Hackerangriffe Zweifel an der Wirksamkeit der Chiffrierung aufkommen.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommt bisher nur bei der Kommunikation zwischen Android-Geräten zum Einsatz. Für iOS wollen die WhatsApp-Macher die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erst demnächst anbieten.

Solange die Sicherheit des Dienstes nicht nachgewiesen ist, sollten Sie daher keine vertraulichen Inhalte über WhatsApp verschicken. Außerdem empfiehlt es sich, das Smartphone-Adressbuch nicht zum Speichern von Kennwörtern und PINs zu verwenden.

Auch Spammer haben WhatsApp für sich entdeckt: Nehmen Sie daher keine Links von Personen an, die Sie nicht kennen.

Tipp: Mehr Emojis für Whatsapp - so geht's

Zehn Whatsapp-Tipps, die jeder kennen sollte

Im folgenden stellen wir Ihnen nun zehn Tricks vor, die Whatsapp komfortabler und sicherer machen:

1. Tipps zu den Kontakten

Durch Antippen von „Chats“ kommen Sie zur Übersicht der letzten Chat-Sitzungen. Zu Beginn ist die Liste noch leer. Klicken Sie oben rechts auf das Stift-Symbol und wählen Sie aus der Kontaktliste einen Empfänger aus. Jetzt können Sie Ihren Text eingeben. Soll eine Mitteilung in einem Rutsch an mehrere Empfänger gehen, tippen Sie in der Kontaktliste auf „Mehrere Empfänger“. Oder Sie definieren einfach eine Gruppe. Das geht durch Antippen von „Neue Gruppe“. Hier lassen sich bis zu 30 Teilnehmer einbeziehen.

Manchmal erscheint ein Kontakt in WhatsApp nicht, obwohl der die App auf seinem Smartphone installiert hat. Meist ist die Schreibweise der Telefonnummer des betreffenden Kontakts die Ursache. Wechseln Sie dann ins Adressbuch des Smartphones und überprüfen Sie die hinterlegte Telefonnummer. Sie sollte entsprechend der internationalen Schreibweise mit „+“ beginnen. Dann folgt die Ländervorwahl und die Mobilrufnummer ohne führende Null, etwa „+4917188...“.

Neben reinen Textnachrichten lassen sich Fotos, Videos, Sprachnotizen, Standort-Infos und Kontakte versenden. Diese erscheinen im Chat-Verlauf als Miniaturansicht. Fotos vergrößern Sie durch Antippen, bei Videos und Sprachnotizen startet ein Fingertipp auf die Vorschau die Wiedergabe. In den Einstellungen der App können Sie festlegen, dass empfangene Bilder und Video automatisch auf dem Smartphone gesichert werden.

2. Emoji-Suche

Seit kurzem bietet Whatsapp eine praktische Suchfunktion für Emojis.
Vergrößern Seit kurzem bietet Whatsapp eine praktische Suchfunktion für Emojis.

Wenn Sie viele Emojis in Ihren Whatsapp-Nachrichten verwenden, dürfte die neue Emoji-Suche bei Whatsapp genau das Richtige für Sie sein. Denn seit Kurzem ist es möglich, die zahlreichen Smileys und Minibilder per Stichwortsuche zu durchforsten. Die Suche finden Sie unten in der Eingabeleiste in Ihrem Chatfenster. Tippen Sie hier bei der Tastatur auf das Smiley-Icon neben der Leertaste, und wählen Sie unten den Reiter „Emojis“ aus, der mit einem kleinen lachenden Gesicht gekennzeichnet ist. Berühren Sie nun die Leiste mit der Beschriftung „Emoji suchen“, und geben Sie anschließend einen Suchbegriff wie beispielsweise „Fisch“, „Feuer“ oder „Halloween“ ein. Nutzen Sie dabei lediglich kleine Buchstaben, und achten Sie stets auf die richtige Schreibweise, da die Suche sonst nicht funktioniert. Wählen Sie danach das passende Emoji aus.

3. Whatsapp-Textnachrichten formatieren

Whatsapp-Nachrichten lassen sich mit ein paar einfachen Befehlen formatieren.
Vergrößern Whatsapp-Nachrichten lassen sich mit ein paar einfachen Befehlen formatieren.

Ihre Nachrichten oder auch lediglich Teile Ihrer Nachrichten lassen sich bei Whatsapp mit ein paar einfachen Befehlen formatieren. Hier haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder formatieren Sie die gewünschten Textfragmente während des Schreibens – oder Sie tun’s im Nachhinein.

Um Wörter sofort zu fetten, setzen Sie an den Anfang sowie an das Ende des Wortes oder Satzes ein Sternchen – beispielsweise *Wort*. Um einen Text kursiv zu formatieren, beginnen und enden Sie den Satzteil mit einen Unterstrich – beispielweise _Wort_. Auch ein Durchstreichen des Textes ist möglich. Die entsprechende Formatierung erreichen Sie mit ~Wort~.

Wenn Sie im Nachhinein einzelne Textstücke mithilfe einer Formatierung hervorheben wollen, tippen Sie in der Eingabeleiste lang auf das jeweilige Wort bis die grüne Markierung erscheint. Mit den zwei Schiebereglern am rechten sowie linken Rand des markierten Bereichs können Sie diesen vergrößern oder verkürzen. Mit dem Finger ziehen Sie diese Regler an die gewünschte Position. Um nun die gewünschte Formatierung vorzunehmen, tippen Sie auf die drei Punkte in dem kleinen Menüfenster direkt über der Markierung. Hier finden Sie nun die Punkte „Fett“, „Kursiv“, „Durchgestrichen“ sowie „Monospace“. Berühren Sie die gewünschte Option, um diese auszuwählen.

4. Chats anpinnen

Wenn Sie Whatsapp tagtäglich für die Kommunikation mit zahlreichen Personen und Gruppen nutzen, passiert es leicht, dass Sie den Überblick über die verschiedenen Chats verlieren. Besonders wichtige Unterhaltungen können Sie jetzt am oberen Rand der Chatübersicht fixieren. So finden Sie ohne langes Suchen sofort den Chat mit Ihrem Partner, Ihren Kindern, Verwandten oder engen Freunden. Tippen Sie hierfür unter dem Reiter „Chats“ lange auf die gewünschte Unterhaltung, bis diese grau hinterlegt ist, und anschließend in der Symbolleiste am oberen Bildschirmrand auf die kleine Pinnnadel. Um die Fixierung des Chats zu entfernen, gehen Sie ebenso vor.

Tipp: Gelöschte Nachrichten in Whatsapp wiederherstellen

5. Benachrichtigung trotz stumm geschalteter Gruppe

Whatsapp-Gruppenunterhaltungen können ganz schön nervig sein. Zum Glück kann man diese ganz einfach stumm schalten. So werden Sie nicht über jede neue Nachricht einzeln per Tonsignal informiert. Wenn Sie aber sicherstellen wollen, dass eine bestimmte Person auf jeden Fall über Ihre Nachricht informiert wird, hilft ein einfacher Trick. Gehen Sie hierfür in die Eingabeleiste, und geben Sie zuerst ein „@“ und anschließend den jeweiligen Nutzernamen ein. Dieser sollte sich anschließend blau färben. Nach einem Leerzeichen können Sie nun ganz wie gewohnt Ihre Nachricht eingeben. Der Kontakt, dessen Namen Sie hinter dem „@“ eingesetzt haben, wird nun auch über Ihre Nachricht informiert, sollte er die Unterhaltung auf stumm geschaltet haben.

6. Der richtige Umgang mit Whatsapp-Kettenbriefen

Kettenbrief von unbekannten Nutzer sollten in der Whatsapp-Anwendung blockieren.
Vergrößern Kettenbrief von unbekannten Nutzer sollten in der Whatsapp-Anwendung blockieren.

Mittlerweile haben Kettenbriefe, die von Nutzer zu Nutzer geschickt werden, auch den beliebten Messenger Whatsapp erreicht. Sie tauchen in Form von Umfragen, Songtexten, Spielen und Glückskettenbriefen auf. Aber auch Belästigungen, Betrugsversuche, Spam-Nachrichten oder Warnungen sind darunter. Der Nutzer-Support von Whatsapp warnt vor solchen Nachrichten:

  • deren Absender behaupten, im Namen von Whatsapp zu handeln;

  • deren Inhalt eine Anweisung enthält, die Nachricht weiterzuleiten;

  • die behaupten, dass Sie eine Strafe vermeiden können, wie beispielsweise die Sperrung Ihres Accounts, wenn Sie die Nachricht nicht weiterleiten;

  • die Ihnen eine Belohnung oder ein Geschenk von Whatsapp oder einer anderen Person versprechen.

Darüber hinaus sollten Sie auf der Hut sein, wenn eine Nachricht Sie dazu auffordert, auf einen Link zu tippen oder Ihre persönlichen Daten preiszugeben. Wenn Sie eine Nachricht erhalten, auf die einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen, empfiehlt Whatsapp, den Absender zu blockieren, die Nachricht zu ignorieren und zu löschen. Um einen Kontakt zu blockieren, tippen Sie im Chat am oberen Bildschirmrand auf den Nutzernamen rechts neben dem runden Profilbild des Absenders. Scrollen Sie anschließend ganz nach unten, und entscheiden Sie sich für die Option „Kontakt blockieren“. Hier finden Sie außerdem die Option „Chatverlauf leeren“. Wenn Sie einen Kettenbrief von einer Ihnen bekannten Person erhalten haben, sollten Sie wenigstens die entsprechende Nachricht löschen. Tippen Sie hierfür länger auf die Sprechblase im Chatverlauf, die den Kettenbrief enthält, und wählen Sie anschließend im Menü „Löschen“.

7. Die Netzwerk-Nutzung von WhatsApp überwachen

In den Einstellungen von WhatsApp finden Sie unter "Account" eine praktische Funktion: Netzwerknutzung. Hier können Sie nicht nur sehen, wie viele Nachrichten Sie über WhatsApp empfangen und gesendet haben und wie viele Anrufe Sie getätigt haben, sondern auch wie viel Bytes dabei über die "Leitung" gewandert sind.

Es lohnt sich, einen genaueren Blick in die Chat-Einstellungen zu werfen. Hier können Sie beispielsweise festlegen, dass Bilder, Videos und/oder Audio bei einer mobilen Datenverbindung oder eine WLAN-Datenverbindung nicht übertragen werden dürfen. Beim Roaming ist standardmäßig die Übertragung der Multimedia-Inhalte nicht aktiviert.

8. Wichtige WhatsApp-Nachrichten markieren

Wichtige WhatsApp-Nachrichten können Sie über die Favoriten-Funktion speichern, um sie so später schneller wieder finden zu können. Dazu tippen Sie auf die betreffende Nachricht länger und tippen dann in der eingeblendeten Toolbar auf das Stern-Icon.

9. WhatsApp-Backup verwenden

WhatsApp sichert standardmäßig alle Nachrichten und Medien auf Google Drive (Android) bzw. in der iCloud (iOS). Die passende Einstellung finden Sie unter "Chats und Anrufe" (bzw. "Chats"). Normalerweise erfolgt die Sicherung in einem monatlichen Rhythmus und nur bei bestehender WLAN-Verbindung. Sie können dies natürlich auch anpassen und die Sicherung auch beispielsweise täglich durchführen lassen. "Sichern über WLAN oder mobile Daten" ist dagegen nicht empfehlenswert. Die Backup-Funktion ist auch nützlich, wenn Sie mehrere Smartphones besitzen oder Ihr Smartphone wechseln (müssen).

10. Datenübertragung per Whatsapp

Auf diversen Nachrichtenseiten – wie zum Beispiel der Süddeutschen Zeitung – lässt sich ein Whatsapp- Newsletter abonnieren.
Vergrößern Auf diversen Nachrichtenseiten – wie zum Beispiel der Süddeutschen Zeitung – lässt sich ein Whatsapp- Newsletter abonnieren.

Zeitungs-Newsletter per Whatsapp auf Ihr Smartphone: Tageszeitungen bieten die Möglichkeit, einen täglichen Newsletter oder einzelne Nachrichten als Alternative zur Website oder E-Mail per Whatsapp aufs Smartphone geschickt zu bekommen. Bei lokalen und regionalen Blättern lässt sich die Berichterstattung teilweise sogar auf ein bestimmtes Gebiet beschränken. Den Service können Sie meist auf der Webseite des Medienunternehmens buchen. Auch die Süddeutsche Zeitung bietet einen kostenlosen Whatsapp-Newsletter an . Um ihn zu erhalten, geben Sie auf der Internetseite Ihre Telefonnummer an – schon erhalten Sie die aktuellen Nachrichten täglich per Nachricht aufs Smartphone.

Doch wie wird man die Whatsapp-Nachrichten wieder los, wenn man sie vorübergehend oder gar nicht mehr erhalten möchte? Unterbrechen lassen sich die Push-Nachrichten, indem Sie einfach eine Nachricht mit „Stop“ schicken. Sollten Sie den Service komplett beenden und alle Ihre Daten löschen wollen, schicken Sie eine Nachricht mit „Loeschen“.

Push-Nachrichten über Whatsapp – wie hier von der Süddeutschen Zeitung – sind praktisch. Möchte man den Dienst stornieren, muss man aber wissen, wie!
Vergrößern Push-Nachrichten über Whatsapp – wie hier von der Süddeutschen Zeitung – sind praktisch. Möchte man den Dienst stornieren, muss man aber wissen, wie!

Broadcasts verschicken: Mit einem Broadcast können Sie eine Nachricht an mehrere Freunde gleichzeitig senden. Dazu müssen Sie zuerst eine sogenannte Broadcastliste erstellen, also eine Liste mit den Empfängern Ihrer Nachricht. Wählen Sie dazu im Chatdisplay die Menütaste, danach „Neue Broadcastliste“. Zum Hinzufügen der Namen können Sie diese entweder direkt eingeben oder über das Plussymbol aus Ihrer Kontaktliste auswählen. Achten Sie jedoch darauf, dass nur Kontakte, die Sie auch in ihren Kontakten haben, Broadcasts empfangen können! Mit „Fertig“ und „Erstellen“ schließen Sie die Broadcastliste ab. Sie können diese Listen nun immer wieder verwenden.

Zum Bearbeiten einer Broadcastliste öffnen Sie diese und tippen auf die Menütaste, anschließend auf „Broadcastlisten Info“. Hier können Sie nun über das Stiftsymbol den Namen der Broadcastliste bearbeiten und über die entsprechenden Menüpunkte Teilnehmer hinzufügen beziehungsweise von der Liste entfernen.

Schicken Sie einen Broadcast ab, sehen die Empfänger diesen wie eine normale Nachricht. Antworten erscheinen ebenfalls wie gehabt in Ihrem Chatdisplay. Möchten Sie einer Antwort wieder antworten, geht Ihre Antwort nur an den Absender, nicht an alle Broadcastteilnehmer. Möchten Sie eine Gruppenunterhaltung starten, nutzen Sie dafür die Gruppen-Chatfunktion.

Um einen neuen Broadcast zu erstellen, tippen Sie auf den Reiter „Chats“, dann auf die drei Punkte rechts oben und auf die Option „Neuer Broadcast“.
Vergrößern Um einen neuen Broadcast zu erstellen, tippen Sie auf den Reiter „Chats“, dann auf die drei Punkte rechts oben und auf die Option „Neuer Broadcast“.

11. Umzug von Whatsapp auf ein neues Smartphone oder eine neue Nummer

Um Kontakte zu Ihrer Broadcastliste hinzuzufügen, wählen Sie die gewünschten Nummern aus und tippen dann rechts oben auf „Fertig“.
Vergrößern Um Kontakte zu Ihrer Broadcastliste hinzuzufügen, wählen Sie die gewünschten Nummern aus und tippen dann rechts oben auf „Fertig“.

Whatsapp aufs neue Smartphone übertragen: Sie haben sich ein neues Android-Smartphone besorgt. Nun wollen Sie nicht nur alle Apps übertragen, sondern vor allem Kontakte und Chats der Messenger-App Whatsapp auf das neue Telefon transferieren. Das geht ganz einfach – wenn das Smartphone die richtigen Voraussetzungen mitbringt. Auf dem alten Smartphone müssen Sie zunächst den Chatverlauf von Whatsapp speichern. Besitzt Ihr Smartphone einen Speicherkartenslot, ist dies einfach: Legen Sie eine Speicherkarte ein, und drücken Sie in Whatsapp die Menütaste oben rechts und dann auf „Einstellungen –> Chat Einstellungen“. Wenn Sie nun „Backup Chat Verlauf“ drücken, dann speichert Whatsapp die Chats auf die Speicherkarte. Legen Sie die Speicherkarte jetzt in das neue Smartphone. Wenn Sie Whatsapp darauf installieren, meldet sich die App und fragt nach, ob sie den Chatverlauf von der Speicherkarte wiederherstellen soll. Bestätigen Sie das. Ab sofort haben Sie alle Chats auf dem neuen Smartphone.

Bevor Sie Chats von Whatsapp auf ein neues Smartphone übertragen, müssen Sie den Nachrichtenverlauf auf dem alten Gerät sichern.
Vergrößern Bevor Sie Chats von Whatsapp auf ein neues Smartphone übertragen, müssen Sie den Nachrichtenverlauf auf dem alten Gerät sichern.

Etwas umständlicher läuft der Vorgang ab, wenn Ihr neues Smartphone keinen Kartenslot, sondern nur internen Speicher besitzt. Schließen Sie das Telefon an den PC an – es taucht nun im Windows-Explorer auf. Kopieren Sie den Ordner „Whatsapp“ auf den Rechner. Laden Sie nun Whatsapp auf das neue Smartphone, starten Sie die App aber noch nicht. Anschließend verbinden Sie das neue Smartphone mit dem PC. Whatsapp sollte auf dem neuen Gerät schon eigene Ordner angelegt haben, zumindest den Ordner „Databases“. Kopieren Sie das neueste Backup aus dem gleichnamigen Ordner, den Sie vorhin vom alten Smartphone auf den PC übertragen haben, auf das neue Gerät. Starten Sie nun Whatsapp: Die App findet das Chat-Backup und stellt es auf Wunsch wieder her. Anschließend können Sie auch die restlichen Whatsapp-Ordner vom PC auf das neue Smartphone kopieren, um beispielsweise auch Fotos aus älteren Chats auf das neue Gerät zu bekommen.

Ändern Sie Ihre Telefonnummer unter „Einstellungen –> Account –> Nummer ändern“.
Vergrößern Ändern Sie Ihre Telefonnummer unter „Einstellungen –> Account –> Nummer ändern“.

Telefonnummer ändern: Sie haben eine neue Telefonnummer, aber Ihr altes Smartphone behalten? Dann müssen Sie in Whatsapp die Telefonnummer anpassen. Voraussetzung dafür ist, dass die neue Nummer bereits aktiv ist und Sie Anrufe und SMS empfangen können.

Um Ihr altes Whatsapp-Konto zu löschen und sämtliche Daten wie Laufzeit, Gruppen, Profil und Chatverlauf auf den neuen Account umzuziehen, gehen Sie über die Menütaste zu den Einstellungen. Dort finden Sie unter „Account“ die Option „Nummer ändern“. Geben Sie hier Ihre aktuelle (= alte) Telefonnummer in das obere Feld und die neue Telefonnummer in das untere Feld ein. Schließen Sie mit „Fertig“ ab. Sobald Sie die neue Nummer verifiziert haben, wird die alte Nummer aus Whatsapp gelöscht und werden die Account-Inhalte auf die neue Nummer übertragen. Nun müssen Sie nur noch Ihre neue Nummer an Ihre Kontakte weitergeben.

Um bei Whatsapp den Hintergrund für Ihre Chats festzulegen, gehen Sie in den App-Einstellungen auf „Chats und Anrufe“ und dann auf die Option „Hintergrund.“
Vergrößern Um bei Whatsapp den Hintergrund für Ihre Chats festzulegen, gehen Sie in den App-Einstellungen auf „Chats und Anrufe“ und dann auf die Option „Hintergrund.“

12. Individualisierung von Whatsapp

Neuen Hintergrund auswählen: In den Einstellungen von Whatsapp lässt sich auch ein neuer Hintergrund für den Messenger auswählen. Wechseln Sie dazu in den Bereich „Chats und Anrufe“, und tippen Sie dann auf den Eintrag „Hintergrund“. Sie können nun ein beliebiges, auf dem Smartphone abgelegtes Foto auswählen. Außerdem besteht die Möglichkeit über das Whatsapp-Icon noch mehr Hintergründe auf Ihr Smartphone herunterzuladen.

Neben den lokal gespeicherten Bildern können Sie auch über das Whatsapp-Icon weitere Hintergründe auf Ihr Gerät laden.
Vergrößern Neben den lokal gespeicherten Bildern können Sie auch über das Whatsapp-Icon weitere Hintergründe auf Ihr Gerät laden.

WhatsApp-Statusanzeige anpassen

Die Statusangabe in WhatsApp zeigt Ihre Verfügbarkeit an. Damit informiere Sie Ihre Kontakte, ob Sie gerade für Chats zur Verfügung stehen oder nicht gestört werden wollen. Die entsprechende Einstellung legen Sie unter „Status“ fest, etwa „Beschäftigt“ oder „Bei der Arbeit“. Sie können auch einen eigenen Text eintippen. Möchten Sie verhindern, dass andere Personen Ihren Status erfahren, wählen Sie „Status löschen“.

Der Whatsapp-Messenger bietet zudem seit Kurzem ein praktisches Feature, das an die Snapchat-und Instagram-Story-Funktion erinnert. So können Sie über den Whatsapp-Status Fotos, Videos oder animierte GIFs mit Ihren Kontakten teilen, die nach 24 Stunden automatisch wieder verschwinden.

Tippen Sie in der Menüleiste auf den Reiter „Status“. Sie gelangen nun zu einer Übersicht der aktuellen Status-Posts Ihrer Kontakte. Um einen eigenen Status zu erstellen, wählen Sie die Option „Mein Status – Zum Erstellen tippen“. Wenn Sie ein Foto teilen möchten, berühren Sie unten in der Mitte kurz den Auslöser; für ein Video halten Sie den Knopf während der Zeit der Aufnahme gedrückt. Um ein GIF zu posten, müssen Sie dieses aus der angezeigten Galerie Ihres Smartphones auswählen. Nachträglich können Sie die Aufnahme über das Viereck oben rechts beschneiden. Außerdem lassen sich Smileys und Textfragmente und eigene Zeichnungen sowie eine Beschreibung einfügen. Über den Haken rechts unten bestätigen Sie die bisher getätigten Eingaben. Im nächsten Schritt müssen Sie die Empfänger auswählen. Tippen Sie hierfür auf das Zahnradsymbol bei der Option „Mein Status“. Entscheiden Sie sich hier für „Meine Kontakte“, „Meine Kontakte außer…“ oder „Nur teilen mit…“. Gehen Sie nun im Menü einen Schritt zurück, setzen Sie einen Haken bei „Mein Status“, und senden Sie den Status über den Pfeil rechts unten ab.

Whatsapp-Sicherheit: Viren-Maschen und andere Betrugsversuche erkennen

13. Whatsapp auf allen Plattformen nutzen

Whatsapp auf dem PC nutzen: Bisher konnten Sie Whatsapp nur auf Ihrem Smartphone verwenden. Der Desktop eines PCs bietet allerdings handfeste Vorteile: Denn mit einer richtigen Tastatur tippt es sich schneller als am Smartphone. Und man sieht auch mehr auf einen Blick, da der Monitor größer ist. Damit Sie in Zukunft auf wirklich jedem Gerät und jeder Plattform Ihre aktuellen Nachrichten abrufen können, hat der Anbieter nun mit Whatsapp Web eine Lösung in petto. Die Browser Chrome , Firefox , Opera und Safari unterstützen den Client.

Um Whatsapp auf Ihrem PC zu nutzen, müssen Sie in einem ersten Schritt Ihr Whatspapp-Konto mit der Web-App verbinden. Hierfür öffnen Sie die Whatsapp-Anwendung auf Ihrem Smartphone und anschließend die App-Einstellungen. Wählen Sie die Option „Whatsapp Web“. Öffnen Sie auf Ihrem PC-Browser die Webseite https://web.Whatsapp.com/ . Scannen Sie nun mit Ihrem Mobilgerät den auf der Internetseite angezeigten QR-Code. Anschließend zeigt das Browserfenster Ihr Whatsapp-Konto mit allen Nachrichten, Kontakten und Chatverläufen. Voraussetzung ist lediglich, dass Ihr Smartphone weiterhin mit dem Internet verbunden ist – dazu reicht auch WLAN.

Um Whatsapp Web zu aktivieren, müssen Sie mit dem Smartphone den QR-Code von der Internetseite einscannen.
Vergrößern Um Whatsapp Web zu aktivieren, müssen Sie mit dem Smartphone den QR-Code von der Internetseite einscannen.

Um die Verbindung zum Computer anschließend wieder zu trennen, öffnen Sie wieder die Anwendung auf Ihrem Smartphone und gehen in den Einstellungen erneut auf „Whatsapp Web“. Hier sehen Sie nun die derzeitige Verbindung zu Ihrem Computer und die Option „Von allen Computern abmelden“. Tippen Sie diese an, und bestätigen Sie den Vorgang abschließend.

Whatsapp auf dem Tablet nutzen: Über einen Trick läuft Whatsapp auch auf einem WLAN-Tablet ohne SIM-Karte. Solange sich das Tablet in einem Funknetzwerk befindet, können Sie gratis Nachrichten verschicken. Wenn Sie Whatsapp im Google Play Store über das Tablet aufrufen, erhalten Sie den Hinweis, dass diese App nicht mit Ihrem Tablet kompatibel ist. Rufen Sie die App daher mit Google Chrome auf, und markieren Sie im Kontextmenü „Desktopversion“. Laden Sie die Whatsapp-App über die Desktopseite als APK herunter (dies müssen Sie zuvor über „Einstellungen –> Sicherheit –> Unbekannte Herkunft“ entsprechend erlauben). Rufen Sie die Applikation anschließend im Dateimanager unter „Downloads“ auf. Tragen Sie nun eine Festnetznummer bei Whatsapp ein. Fordern Sie die Anwendung dazu auf, Sie anzurufen. Per Sprachanruf erhalten Sie nun einen sechsstelligen Freischaltcode, den Sie nun in der App eintragen und diese somit aktivieren.

Trennen Sie die Verbindung zum Computer, indem Sie in der App die Option „Von allen Computern abmelden“ wählen.
Vergrößern Trennen Sie die Verbindung zum Computer, indem Sie in der App die Option „Von allen Computern abmelden“ wählen.

14. Sicherheitsfeatures

Private Nutzerdaten ausblenden: Bevor Sie Whatsapp zum ersten Mal nutzen, sollten Sie sich mit den Privatsphäre-Einstellungen vertraut machen: Öffnen Sie hierfür die App-Einstellungen über die drei Punkte oben rechts: „Account“ und anschließend „Datenschutz“. Hier legen Sie fest, ob und für wen sichtbar sein soll, wann Sie das letzte Mal online waren. Wenn Sie die Sozialkontrolle möglichst klein halten wollen, tippen Sie auf „Zuletzt online“ und entscheiden sich für die Variante „Niemand“. Auch beim Profilbild und Ihrem Status besteht die Möglichkeit, die Informationen entweder für alle Whatsapp-Nutzer, nur für Ihre Kontakte oder für niemanden sichtbar zu machen.

Unter dem Punkt „Messaging“ aktivieren oder deaktivieren Sie die Lesebestätigung für Nachrichten. Ihre Entscheidung gilt dann für Ihre Kontakte und Sie selbst. Falls Sie hier keinen Haken setzen, erhalten Ihre Kontakte keine Lesebestätigung, wenn Sie die Nachricht geöffnet und gesehen haben. Allerdings können auch Sie dann nicht mehr feststellen, ob Ihr Gesprächspartner Ihre Nachricht gelesen hat.

Kontakte verifizieren: Um sicherzugehen, dass es sich bei Ihrem Chatpartner um die richtige Person handelt, bietet Whatsapp die Möglichkeit Ihre Kontakte zu verifizieren. So können Sie wahlweise eine Sicherheitsnummer abgleichen oder gegenseitig einen QR-Code scannen. Beides finden Sie in der App unter den Kontaktdaten Ihres Gesprächspartners.

Whatsapp vor fremden Zugriff schützen: Damit Ihre Nachrichten auch wirklich privat bleiben, und weder neugierige Partner oder gar Fremde in Ihrer Abwesenheit in Ihrem Whatsapp-Account herumstöbern können, installieren Sie die App „ Lock for Whatsapp “ vom Anbieter „Wings on Droid“ auf Ihrem Smartphone. Die Anwendung ist 1,9 MB groß und erfordert eine Android-Version ab 4.0. Nach der erfolgreichen Installation öffnen Sie die Applikation zum ersten Mal und entscheiden sich für einen vierstelligen Zahlencode, den Sie anschließend immer eingeben müssen, wenn Sie Whatsapp auf dem Smartphone öffnen wollen. Bestätigen Sie das Passwort anschließend noch einmal. Ab sofort ist Ihre Messenger-App vor fremdem Zugriff geschützt.

Mit der Applikation „Lock for Whatsapp“ schützen Sie Ihren Messaging-Dienst vor fremden Zugriffen. So müssen Sie jedes Mal einen Code zum Öffnen der Anwendung eingeben.
Vergrößern Mit der Applikation „Lock for Whatsapp“ schützen Sie Ihren Messaging-Dienst vor fremden Zugriffen. So müssen Sie jedes Mal einen Code zum Öffnen der Anwendung eingeben.

Fotos von Whatsapp aus der Galerie ausschließen: Fotos und Videos lassen sich sehr bequem über den Nachrichtendienst Whatsapp austauschen. Wenn Sie diese an eine Nachricht anhängen, lädt das Smartphone des Empfängers sie herunter und macht sie in der Foto-App verfügbar. Doch nicht immer sind Fotos, die Sie über Whatsapp erhalten, für alle Augen bestimmt: Deshalb sollten Sie verhindern, dass diese Fotos in der Standard-Bilder-App erscheinen, wenn Sie beispielsweise der Familie die Urlaubsfotos zeigen wollen, die Sie mit dem Smartphone aufgenommen haben. Foto-Apps wie Google Foto durchsuchen den internen und externen Speicher des Smartphones nach Mediendateien wie Fotos und Videos, um sie alle bequem an einem Platz anzeigen zu können. Enthält ein Foto-Ordner aber eine Datei mit dem Namen „.nomedia“, wird die App ihn nicht durchsuchen und die darin enthaltenen Bilder auch nicht anzeigen.

Um zu verhindern, dass Foto-Apps Bilder aus bestimmten Verzeichnissen anzeigen, müssen Sie eine zusätzliche Datei erstellen.
Vergrößern Um zu verhindern, dass Foto-Apps Bilder aus bestimmten Verzeichnissen anzeigen, müssen Sie eine zusätzliche Datei erstellen.

Dazu nutzen Sie am besten die Dateimanager-App „ ES File Explorer “. Hierfür muss Ihr Gerät mindestens mit Android 4.0 ausgestattet sein. Die Anwendung benötigt außerdem 6 MB Speicherplatz. Nach der Installation navigieren Sie mit der Applikation zum Ordner, in dem sich die Fotos befinden, die Sie verbergen wollen. Bei Whatsapp ist es das Verzeichnis „Whatsapp/Media/Whatsapp Images“. Dort gehen Sie auf das Pluszeichen in der untersten Zeile. Wählen Sie anschließend die Datei aus, und tragen Sie den Namen „.nomedia“ ein. Wichtig: Vergessen Sie nicht den Punkt am Anfang des Dateinamens. Die neue Datei sehen Sie nicht im „ES File Explorer“. Sie bemerken aber, dass sie Ihre Aufgabe erledigt, wenn Sie wieder zu einer Foto-App wechseln. Die Bilder, die im betreffenden Ordner liegen, werden nun nicht mehr angezeigt.

Überwachen Sie die Whatsapp- Datennutzung unter „Einstellungen –> Account –> Netzwerknutzung“.
Vergrößern Überwachen Sie die Whatsapp- Datennutzung unter „Einstellungen –> Account –> Netzwerknutzung“.

Datennutzung überwachen: Gerade bei einem begrenzten monatlichen Datenvolumen, sollten Sie den Verbrauch im Blick behalten – sonst kann es schnell teuer werden. Wie viele Daten Sie mit Whatsapp verbrauchen, lässt sich leicht ermitteln. Öffnen Sie hierfür die App-Einstellungen über die drei Punkte rechts oben und anschließend „Account –> Netzwerknutzung“. Hier sind alle Statistiken aufgelistet: von der Anzahl der Nachrichten und Anrufe bis hin zu den gesendeten und empfangenen Medien-, Anruf-und Nachrichten-Bytes und vieles mehr. Um einen Überblick zu erhalten, welche Datenmenge Sie beispielsweise während einer Woche oder im Laufe eines Monats für die Whatsapp-Nutzung benötigen, setzen Sie die Statistik zurück und betrachten sie nach dem gewünschten Zeitraum erneut. Diese Option finden Sie, indem Sie ganz nach unten scrollen.

15. Versand von Anhängen per WhatsApp

Ab der Version 2.12.489 von WhatsApp für Android ist nun auch der Versand von Dokumenten in Nachrichten möglich. Dazu müssen Sie im Nachrichtenfenster oben rechts auf das Büroklammer-Icon klicken und dann anschließend den neuen Eintrag "Dokument" antippen. Momentan lassen sich so nur PDFs versenden. Die iOS-Version von WhatsApp dürfte demnächst ebenfalls die neue Funktion erhalten. Weitere Infos zu der neuen Version finden Sie in diesem Beitrag.

Sprachnachrichten versenden

Gerade wenn Sie oftmals lange Nachrichten an Ihre Kontakte versenden, kann das Eintippen dieser Nachrichten eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Um dieses Problem zu lösen, hat Whatsapp eine praktische Lösung parat: So lassen sich auch Sprachnachrichten einsprechen und versenden. Öffnen Sie hierfür den Chat mit dem gewünschten Gesprächspartner, und tippen Sie anschließend auf das kleine Mikrofonsymbol rechts unten neben der Eingabeleiste. Sobald Sie die Schaltfläche berühren, startet die Aufnahme. Halten Sie das Symbol gedrückt, bis Sie die Nachricht fertig eingesprochen haben. Sobald Sie Ihren Finger vom Display nehmen sendet Whatsapp die Nachricht an den ausgewählten Kontakt. Um die Aufnahme abzubrechen, wischen Sie das Mikrofon-Icon mit dem Finger nach links. Natürlich können Sie sich auch selbst die Sprachnachricht im Nachhinein anhören. Berühren Sie hierfür das dreieckige Play-Symbol neben der Aufnahme. Wenn Ihr Gesprächspartner die Aufnahme angehört hat, färbt sich das Mikrofon neben dem Kontakt blau.

GIFs versenden

Neben den verschiedensten Emojis lassen sich mit Whatsapp mittlerweile auch zahlreiche animierte Bilder, sogenannte GIFs, versenden. Diese finden Sie, indem Sie am unteren Bildschirmrand links in der Eingabeleiste auf das kleine lachende Gesicht tippen. Wählen Sie anschließend unten in der Mitte den Reiter „GIF“. Sie erhalten nun eine erste Übersicht über einige verfügbare GIFs aus unterschiedlichen Kategorien wie beispielsweise Cartoons, Katzenbilder, berühmte Persönlichkeiten und viele mehr. Um ein GIF zu finden, das zu der Unterhaltung mit Ihrem Gesprächspartner passt, berühren Sie nun unten links die Lupe und geben anschließend ein Suchwort ein wie beispielsweise „Freitag“. Starten Sie anschließend die Suche rechts unten über das Lupen-Icon. Wählen Sie nun ein passendes GIF aus, und senden Sie es anschließend mithilfe des kleinen grünen Pfeils.

Sie können auch ganz einfach eigene GIFs erstellen und anschließend per Whatsapp versenden. Hierfür benötigen Sie lediglich eine passende Anwendung aus dem Google Play Store. Die kostenlose Applikation „ Boomerang “ von den Entwicklern von Instagram bietet genau diese Funktion. Sie nimmt insgesamt zehn Fotos schnell hintereinander auf, erstellt daraus ein kurzes Video und spielt dieses in der von Ihnen gewünschten Geschwindigkeit aneinandergereiht immer wieder ab. Um eines dieser kurzen Videos zu erstellen, installieren Sie die kostenlose App auf Ihrem Smartphone und öffnen sie anschließend. Tippen Sie unten in der Mitte auf den weißen Knopf, und halten Sie ihn gedrückt, um die Fotofolge zu erstellen. Anschließend erhalten Sie eine erste Vorschau des fertigen Videos. Am unteren Rand der Vorschau finden Sie noch drei Werkzeuge, mit denen Sie das Resultat nach Ihren Wünschen bearbeiten können. Links über das kleine Uhrensymbol lässt sich die Abspielgeschwindigkeit des Videos anpassen, in der Mitte finden Sie die Zoomfunktion, und rechts können Sie die Länge bearbeiten. Um das fertige Resultat per Whatsapp zu versenden, gehen Sie unten auf das Teilen-Icon mit der Beschriftung „Mehr“. Wählen Sie anschließend „Whatsapp“ aus und als Letztes den Kontakt, an den Sie das selbst gebastelte GIF schicken wollen. Bestätigen Sie Ihre Auswahl über den kleinen Haken rechts unten. Sie haben nun die Möglichkeit, über das Smiley-Symbol oben rechts verschiedenste Emojis, über „T“ ein Textfragment und über den Stift Zeichnungen zu Ihrem GIF hinzuzufügen. Wenn Sie mit der Bearbeitung fertig sind, schicken Sie das animierte Bild über den Pfeil rechts unten ab.

Zip-und APK-Dateien versenden

Whatsapp hat kürzlich ein Update gefahren, das es den Nutzern ermöglicht, neben Fotos, GIFs, Videos, Audiodateien, Standorten und Kontaktdateien auch Zip-und APK-Dateien zu versenden. Um diese Funktion zu nutzen, müssen Sie die aktuelle Version des Messengers auf Ihrem Smartphone installieren. Wenn Sie anschließend eine APK-oder Zip-Datei versenden wollen, tippen Sie unten in der Eingabeleiste auf die kleine Büroklammer. Entscheiden Sie sich anschließend für die Option „Dokument“, und wählen Sie dann die gewünschte Datei aus. Bestätigen Sie die Anfrage von Whatsapp, ob Sie die Datei an den gewählten Kontakt schicken wollen, über die Schaltfläche „Senden“.

Die Themen in Tech-up Weekly #31: +++ Gesetzentwurf: Schluss mit GEMA-Sperren auf Youtube +++ WhatsApp ab sofort kostenlos +++ Donald Trump: Das passiert mit Apple, wenn er Präsident wird +++ Netflix sperrt VPNs und Proxies aus +++ Quick-News der Woche +++ Fail der Woche: Die Geissens sorgen mit Selfie für Shitstorm auf Facebook

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