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"Everything" & Aborange Searcher - Tipps zu den schnellen Such-Tools

15.07.2014 | 19:09 Uhr |

Schnelle Dateisuche mit der Freeware "Everything"
Vergrößern Schnelle Dateisuche mit der Freeware "Everything"

Wenn Sie nur schnell nach einer Datei suchen wollen, deren Namen oder Namensbestandteil Sie kennen, ist Everything das Tool der Wahl. Es durchsucht nicht zeitaufwendig den gesamten Festplatteninhalt, sondern nutzt den Master File Table (MFT) von NTFS-formatierten Laufwerken, in dem alle Dateinamen samt deren Eigenschaften, also etwa Größe und Datum verzeichnet sind. Everything: Wieselflinke Suche dank NTFS

Beim ersten Start liest das Tool die MFTs aller Laufwerke mit NTFS-Dateisystem ein und speichert die für die Suche relevanten Infos in einer eigenen Datenbank, die sich bei zukünftigen Starts automatisch aktualisiert. Nachdem der Vorgang abgeschlossen ist, listet Everything alphabetisch alle Ordner- und Dateinamen auf. Über die Eingabezeile filtern Sie die Liste nach ihren Suchbegriffen. Das kann der komplette Dateiname sein, nur ein Teil davon oder ein mit Platzhaltern versehener Begriff. Über „Search -> Match Case“ stellen Sie ein, ob die Groß- und Kleinschreibung, die Sie bei den Suchbegriffen verwenden, berücksichtigt werden soll. Über „Search -> Match Whole Word“ legen Sie fest, dass nur Ergebnisse erscheinen sollen, in denen der gesuchte Begriff als eigenes Wort auftaucht und nicht als Wortteil.

Laufwerke, die mit dem Dateisystem FAT(32) formatiert sind sowie CDs und DVDs unterstützt Everything nicht, da sie keinen MFT besitzen. Ebenso ist es nicht möglich, Dateiinhalte zu durchsuchen. Damit Everything auf den MFT zugreifen kann, benötigt es Administratorrechte. Mit einem eingeschränkten Windows-Benutzerkonto und ohne Kenntnis des Administrator-Passworts können Sie es daher nicht nutzen.

Aborange Searcher: Unterstützt alle Windows-Dateisysteme und bietet Inhaltssuche

Aborange Searcher: Dateisystem-basierte Suche
Vergrößern Aborange Searcher: Dateisystem-basierte Suche

Aborange Searcher ist zwar nicht ganz so schnell wie Everything, kann aber dafür aber alle von Windows unterstützten Dateisysteme und auch Dateiinhalte durchsuchen – und das, ohne vorher einen Index zu erstellen. Die Bedienung ist denkbar einfach: Laufwerk oder Verzeichnis auswählen, Suchbegriff eingeben und gegebenenfalls Datumsbereich und Dateigröße eingrenzen. Falls Sie eine Inhaltssuche starten, sollten Sie diese auf bestimmte Dateitypen beschränken, um den Vorgang zu beschleunigen. Um zum Beispiel nur innerhalb von DOC- und RTF-Dateien zu suchen, geben Sie „*doc;*.rtf“ in die Zeile „Name“ ein. Suchanfragen, die Sie häufiger ausführen wollen, sichern Sie per „Datei -> Suchprofil speichern“.

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