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Die verschiedenen Stufen der Kindersicherung

29.11.2017 | 08:25 Uhr |

Wenn es um den Zugangsschutz beziehungsweise um die Einschränkung der PC- und Internetnutzung geht, dann gibt es mehrere Strategien: So können Sie die Benutzungszeit des Rechners regeln, also beispielsweise festlegen, dass Ihr Kind nur am Samstag und Sonntag jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr den PC nutzen darf. Damit haben Sie aber noch keine Kontrolle über die Inhalte und die genutzten Programme sowie über die besuchten Websites.

Der strategisch richtige Ansatz besteht also darin festzulegen, welche Programme Ihr Kind starten darf und auf welche Verzeichnisse es Zugriff bekommen soll. Konkret im Hinblick auf die Internetnutzung gibt es dann noch einen weiteren Schritt, den Sie zur Sicherheit Ihrer Kinder gehen können und sollen: Sie legen die Seiten fest, die Ihr Kind besuchen darf beziehungsweise die es nicht ansurfen soll.

Tipp: Wenn Sie gezielt bestimmte Anwendungen wie Instant Messenger oder bestimmte Filesharing-Clients blockieren wollen, dann hilft Ihnen ein ein guter Router beziehungsweise eine leistungsfähige Firewall weiter. Bei Routern wie der FritzBox! oder der HorstBox sperren Sie einfach den für das betreffende Programm nötigen Port – und schon kann Ihr Kind den Instant Messenger nicht nutzen. Das Konfigurationsmenü des Routers sollten Sie ohnehin mit einem Passwort schützen (Achtung: Verwenden Sie nicht das standardmäßige Hersteller-Passwort) – und dieses Passwort natürlich tunlichst nicht Ihren Kindern verraten. Wenn Sie technisch versiert sind, können Sie den Internetzugang auch mit Hilfe eines Proxys reglementieren. Nicht mehr zeitgemäß ist es dagegen, Einträge in der Hosts-Datei dazu zu benutzen, um Anfragen auf unerwünschte Websites auf harmlose Ziele umzuleiten, beispielsweise auf den Localhost.

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