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Die richtige Belichtung

26.03.2008 | 12:34 Uhr | Verena Ottmann

So belichten Sie Porträts optimal
Wenn Sie eine digitale Kompaktkamera verwenden, schalten Sie den Porträtmodus ein. Die Belichtungstechnik mit einer digitalen Spiegelreflexkamera ist im Fall der Porträtfotografie recht einfach. Mit den Automatikprogrammen Ihrer Kamera – TV (Blendenautomatik bei vorgewählter Belichtungszeit), AV (Belichtungszeitautomatik bei vorgewählter Blende) oder Porträt – lassen sich alle Situationen meistern. Arbeiten Sie auch hier mit der für die jeweilige Lichtsituation passenden niedrigsten Lichtempfindlichkeit, um Bildrauschen zu vermeiden.

Einfacher Trick: Blitzlicht belebt die Augen des Models
Vergrößern Einfacher Trick: Blitzlicht belebt die Augen des Models
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Durch Aufhellblitzen Schatten vermeiden
Porträts wirken schmeichelhafter, wenn das bei der Aufnahme vorherrschende Licht weich und diffus ist. Diesen Effekt erzielen Sie beispielsweise bei einer Innenaufnahme am Fenster oder im Freien an einen leicht bewölkten Tag. Hartes Licht, wie es beispielsweise in der Mittagssonne vorherrscht, wirft auch harte Schatten und schafft starke Kontraste. Die meisten kompakten Digitalkameras und Spiegelreflexmodelle verfügen über ein eingebautes Blitzgerät, das sich auch bei der Porträtfotografie als Aufhellblitz nutzen lässt. Damit erzielen Sie auch bei Tageslicht, etwa im Freien bei strahlendem Sonnenschein, schattenlose Gesichtskonturen. Denn starke Sonne wirft auch starke Schatten, die der Blitz dann aufhellt.

Und noch etwas bringt der Blitz: Leben in die Augen. Die Reflexion des Blitzlichts auf den Augen, oft nur ein weißer Lichtpunkt, belebt sie unwahrscheinlich. Sie werden allerdings feststellen, dass Brillenträger beim Einsatz eines Blitzes eine ganz besondere Herausforderung sein können. Grund: Das Licht kann zu Reflexen führen.

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