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Die nächste Generation der eBook-Reader

eBook-Reader wie der Amazon Kindle haben 2009ein echten Trend ausgelöst - zumindest in den USA. Nicht nur Apple ist angeblich an dem Konzept interessiert und plant einen Tablet PC, der sich auch als Ebook-Reader eignet. Auch andere Hersteller wollen sich an eBook-Readern und Tablet PCs versuchen. Allen voran geht der amerikanische Buchhersteller Barnes and Nobles mit seinem eBook-Reader Nook. Dieser nutzt zwar wie der Kindle ein Graustufen-Display für die Anzeige der Bücher, bietet allerdings ein zweites Display. In diesem sitzt ein farbiger Touchscreen, auf dem beispielsweise die Cover der gekauften Bücher angezeigt werden.

eBook mit Farbdisplay: Die Mirasol-Technologie von Qualcomm. (Quelle: Mirasol)
Vergrößern eBook mit Farbdisplay: Die Mirasol-Technologie von Qualcomm. (Quelle: Mirasol)
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Digitales Lesen 2010: Neue Ebook-Reader mit besseren Displays
Ebenfalls interessiert am eBook-Reader-Markt ist die Firma Qualcomm - besser bekannt als Chiphersteller für viele aktuelle Smartphones. Doch die Firma will mit einer neuen Technik den Markt für Ebook-Reader aufmischen: Mirasol.
Dabei handelt es sich nicht um elektronische Tinte, sondern um eine völlig andere Technologie, die laut Qualcomm eine Technik in den Schwingen von Schmetterlingen nachahmt. Mirasol arbeitet als reflektives Display, das Farbe darstellen kann. Reflektiv bedeutet, dass ein Mirasol-Display keinerlei Hintergrundbeleuchtung benötigt, sondern das Umgebungslicht zur Bilddarstellung nutzt. Das heisst auch: Je stärker die Sonneneinstrahlung auf das Display ist, desto besser kommt das Bild zur Geltung. Mit Mirasol werden nicht nur farbige Bücher und Zeitungen möglich, die Technologie eignet sich auch für die Wiedergabe von Videos. Zwar hat Qualcomm bereits den Prototypen eines eBook-Readers mit Mirasol vorgestellt. Wann die Geräte aber verfügbar sein werden, ist nicht bekannt.

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