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Die besten Apps für Ihre Fritzbox

19.08.2019 | 13:12 Uhr

Auch die Fritzbox kann mit Apps sinnvoll erweitert und gesteuert werden. Wir stellen die Wichtigsten vor.

Fritzbox mit dem Smartphone steuern 

Fritzbox mit dem Smartphone steuern
Vergrößern Fritzbox mit dem Smartphone steuern

Sie können auch mit Ihrem Mobilgerät auf die wichtigsten Fritzbox-Funktionen zugreifen, etwa um das WLAN ein- und auszuschalten. 

Haben Sie die Fernzugriffsfunktion My Fritz eingerichtet, können Sie nicht nur per Browser von jedem mit dem Internet verbundenen PC auf Ihren Router zugreifen. Auch mittels App klappt der Zugriff. Möglich macht es die umfangreiche Myfritz App für Android. Hinweis: Die App-Ersteinrichtung muss erfolgen, wenn das Mobilgerät mit dem heimischen WLAN verbunden ist.

Ist die App eingespielt, starten Sie sie, indem Sie auf „Öffnen“ tippen. Die App sucht nun die Fritzbox und zeigt Ihnen das Modell an. Geben Sie das Kennwort ein, mit dem Sie sich an der Konfigurationsmaske anmelden, und warten Sie, bis die App die erforderlichen Daten geladen hat. Anschließend landen Sie im Bereich „Nachrichten“. Tippen Sie oben links auf das Symbol mit den drei Linien, um auf die einzelnen Rubriken zuzugreifen, darunter „Heimnetz“, „Smart Home“ und „Komfortfunktionen“. 

15 Jahre AVM Fritz Box: So sah die erste Fritz Box aus

Fritzbox und Alexa 

Fritzbox und Alexa
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Einige Smart-Home-Funktionen lassen sich auch mittels Alexa-Sprachbefehlen steuern. 

„Stelle die Heizung im Badezimmer auf 24 Grad“ oder „Schalte die Wohnzimmerlampe aus“ – die Voraussetzungen für die Steuerung Ihrer Smart- Home-Geräte mit Alexa sind, dass Sie den My-Fritz-Fernzugang eingerichtet und ein neues Fritzbox-Benutzerkonto angelegt haben. Außerdem brauchen Sie den Skill FB Smart Home für Ihr Alexa-Gerät.

Statten Sie der Entwickler-Website  einen Besuch ab, klicken Sie auf „Einstellungen“ und „Login with Amazon“, und melden Sie sich mit Ihrem Amazon-Konto an. Anschließend müssen Sie Ihre My-Fritz-Adresse, die Sie in der Konfigurationsmaske über „Internet –> MyFRITZ!-Konto“ in Erfahrung bringen, sowie den Namen und das Passwort des neuen Fritzbox-Benutzerkontos eingeben. Nach einem Klick auf „Verbindung testen“ werden alle Smart-Home-Geräte, die an der Fritzbox angemeldet sind, angezeigt. Schließen Sie die Einrichtung mit einem Klick auf „Daten speichern“ ab.

Anschließend installieren Sie den Alexa-Skill FB Smart Home . Ob Sie dabei über https://alexa.amazon.de oder die auf Ihrem Mobilgerät eingespielte App Amazon Alexa gehen, ist egal. Nutzen Sie die App, wechseln Sie zu den „Skills“, suchen Sie nach dem Namen des Skills, tippen Sie erst auf „Aktivieren“, dann auf „Login with Amazon“, und melden Sie sich mit Ihrem Amazon-Konto an. Wechseln Sie in der App Amazon Alexa zum Bereich „Smart Home“, und tippen Sie auf „Geräte suchen“, damit die App die Informationen vom Server herunterlädt. Nach rund 20 Sekunden werden alle Komponenten angezeigt, und Sie können Ihre Geräte auswählen.

WLAN-Analyse mit dem Smartphone 

WLAN-Analyse mit dem Smartphone
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Mithilfe der Fritz App WLAN ermitteln Sie alle in der Nähe funkenden Drahtlosnetzwerke und messen die Signalstärke Ihres WLANs mit dem Android-Smartphone. 

Im Bereich „Mein WLAN“, der nach dem Start der App automatisch geöffnet wird, sehen Sie unter „Mein WLAN“, mit welchem Drahtlosnetzwerk Ihr Android-Gerät verbunden ist. Handelt es sich nicht um Ihr Fritzbox-WLAN, wechseln Sie zum Register „Verbinden“, tippen den entsprechenden Eintrag an und wählen „Verbinden“. Bringen Sie das Register „Mein WLAN“ nach vorne, um detaillierte Infos zum Drahtlosnetzwerk zu erhalten. Die „Signalstärke“, die aussagt, wie gut die WLAN-Verbindung ist, wird Ihnen in Form eines Echtzeitgraphen angezeigt. Direkt darüber finden Sie Infos zu den genutzten Kanälen und der aktuell gewählten Verschlüsselungsmethode („Sicherheit“). Im unteren Bereich dieses Dialogs stehen Infos zu Fritzbox und AVM-WLAN-Repeatern – allerdings nur dann, wenn das Gerät mit dem Fritzbox-WLAN verbunden ist. Die für viele Fritzbox-Nutzer wichtigste Funktion der App ist die Echtzeitmessung der Signalstärke. Tippen Sie dazu unter „Mein WLAN“ auf „WLAN-Durchsatz messen“.

Per App über das Festnetz telefonieren

Per App über das Festnetz telefonieren
Vergrößern Per App über das Festnetz telefonieren

Sie besitzen ein Android-Smartphone? Dann erfüllen Sie alle Voraussetzungen, um im heimischen WLAN mit Ihrem Mobilgerät über den AVM-Router telefonieren zu können.

Installieren Sie Fritz App Fon aus dem Google-Play-Store auf Ihrem Mobilgerät, und starten Sie die App. Sollte das Gerät nicht mit dem Fritzbox-WLAN verbunden sein, macht Sie die App darauf aufmerksam. Steht die Verbindung, müssen Sie nicht nur das Kennwort Ihrer Fritzbox eingeben, sondern auch die Sicherheitsabfrage bestätigen. Diese Schritte sind zwingend erforderlich, damit keine Unbefugten Zugriff auf Ihren Router erhalten.

Nach dem ersten Start lädt die App die Anruflisten herunter, sodass Sie auch am Handy die Nutzung der Telefonfunktionen im Blick haben. Das Telefonieren ist denkbar einfach: Tippen Sie auf „Telefonbuch“, und wählen Sie das gewünschte Rufnummernverzeichnis aus. Anschließend gehen Sie zum Kontakt und tippen auf die anzurufende Nummer. Ruft hingegen eine andere Person Ihren Anschluss an, klingeln nicht nur die an der Fritzbox betriebenen Telefone, sondern auch das Smartphone. 

Fritzbox-Tricks: Mehr Komfort beim Telefonieren

Telefonanschluss mit in den Urlaub nehmen

Telefonanschluss mit in den Urlaub nehmen
Vergrößern Telefonanschluss mit in den Urlaub nehmen

Auch wenn Sie unterwegs  sind, können Sie über Ihre Fritzbox telefonieren und Ihre heimische Rufnummer nutzen. 

Im Gegensatz zu ISDN oder einem analogen Festnetzanschluss können Sie Ihren VoIP-Anschluss auch mit in den Urlaub nehmen. Als Kunde bei einem unabhängigen VoIP-Provider (Sipgate, Easybell oder andere) benötigen Sie nur einen Internetzugang und einen entsprechenden SIP-Client, der für die meisten einigermaßen aktuellen Smartphones zu haben ist.

Als Telekom-Kunde haben Sie erst einmal keine Möglichkeit, von einem beliebigen Internetanschluss – etwa dem an Ihrem Urlaubsort – über Ihre heimische VoIP-Telefonnummer zu telefonieren. Denn die Telekom erlaubt VoIP-Gespräche grundsätzlich nur aus dem eigenen Netz. Wer jedoch zu Hause anstelle des Telekom-Speedport-Routers eine Fritzbox betreibt, kann über sein Smartphone eine VPN-Verbindung zu dieser Fritzbox herstellen. Entsprechende Schritt-für-Schritt-Anleitungen liefert Hersteller AVM in seinem VPN-Serviceportal unter https://avm.de/service/vpn/uebersicht .

Wenn Sie das nächste Mal von außerhalb über Ihre Telekom-Festnetznummer telefonieren möchten, starten Sie zunächst die VPN-Verbindung zur Fritzbox und öffnen dann Fritz App Fon . Die Fritzbox bindet dann das Smartphone so ein, als wäre es mit dem Drahtlosnetzwerk zu Hause verbunden, und Sie können wie gewohnt mit dem Mobilgerät telefonieren.

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