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Die beste Hardware und interessante Apps

07.12.2011 | 11:55 Uhr | Arne Arnold / cs

Vor allem für mobile Geräte dürften Augmented Reality Apps von großem Interesse sein.
Vergrößern Vor allem für mobile Geräte dürften Augmented Reality Apps von großem Interesse sein.
© iStockphoto / pagadesign

Die beste Hardware für Augmented Reality

Die meisten AR-Programme finden Privatnutzer zurzeit in den App-Stores für Smartphones. Das liegt vor allem daran, dass es gerade für unterwegs viele gute Einsatzmöglichkeiten für AR-Apps gibt. Für den PC zu Hause lassen sich dagegen noch nicht so viele nützliche Programme entwerfen. Das liegt auch an der nötigen Hardware-Ausstattung. Für AR-Programme brauchen Sie neben einem Bildschirm zur Anzeige und einem leistungsfähigen Prozessor für die Berechnungen in den meisten Fällen auch eine Kamera. All das vereint ein aktuelles Smartphone, ein PC jedoch nicht unbedingt.

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Dieser Prototyp einer Datenbrille blendet Informationen in das Sichtfeld ein und wird als Virtual Augmented Reality bezeichnet. Per Blickrichtung steuern Sie die Datenbrille. Quelle: Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme
Vergrößern Dieser Prototyp einer Datenbrille blendet Informationen in das Sichtfeld ein und wird als Virtual Augmented Reality bezeichnet. Per Blickrichtung steuern Sie die Datenbrille. Quelle: Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme
© Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme

Es geht aber auch ohne Kamera. Das zeigt etwa das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme. Denn statt die Wirklichkeit abzufilmen und dann im Bildschirm zusätzliche Infos einzublenden, entwickelt das Institut eine Datenbrille, welche die Informationen in einem transparenten Brillenglas einblendet. Der besondere Clou an dieser Entwicklung: Der Nutzer kann die Infos in der Datenbrille allein durch seinen Blick steuern. Dafür beobachtet eine in die Brille integrierte Kamera die Blickrichtung des Auges. Für die reine AR-Funktion ist diese Kamera aber nicht nötig.

Interessante Apps für Augmented Reality

Für Smartphones mit dem Betriebssystem Android oder iOS gibt es bereits eine ganze Reihe spannender und nützlicher Apps. Vor allem die Programme mit standortbasierenden Infos, die den Nutzer auf ein bestehendes Angebot in der Nähe hinweisen und gegebenenfalls dorthin lotsen, sind beliebt. Nachfolgend einige Beispiele.

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Layar: Die beiden Apps Layar und Junaio funktionieren ähnlich. Hat man etwa Layar gestartet, lassen sich als Erstes so genannte „Layer“ auswählen. In einem Layer stecken die Infos zu einem bestimmten Thema, etwa wo es Wohnungen zu mieten gibt oder wo ein Geldautomat steht. Bei dem Layer „Wikipedia World“ zum Beispiel sind es Infos zu den Sehenswürdigkeiten einer Stadt.

Car Finder: Für leicht vergessliche Autofahrer ist Car Finder nützlich. Man startet die App, nachdem man sein Auto geparkt hat, und markiert per Fingertipp den aktuellen Standort. Später kann man sich zu seinem Parkplatz zurücknavigieren lassen.

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Der Online-Shop www.seventeen.com bietet seinen Kunden eine virtuelle Ankleide – vorausgesetzt, Sie haben einen PC mit Internetkamera.
Vergrößern Der Online-Shop www.seventeen.com bietet seinen Kunden eine virtuelle Ankleide – vorausgesetzt, Sie haben einen PC mit Internetkamera.

Ohne Smartphone: Es gibt aber auch Augmented-Reality-Programme, die ohne Handy arbeiten. Der Modeladen The Seventeen bietet eine virtuelle Ankleide, die man an jedem PC mit Internet-Kamera nutzen kann. Dort lassen sich Kleidungsstücke virtuell anprobieren. In einigen Kaufhäusern, etwa in Moskau, sind Monitore in Spiegelformat aufgebaut, die einem ebenfalls Kleider auf den Leib schneidern.

Navigation: Der Hersteller Pioneer bringt diesen Sommer ein Navigationsgerät fürs Auto auf den japanischen Markt, das rote Ampeln und den Abstand zum vorausfahrenden Wagen erkennen können soll.

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