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Die Windows Firewall

09.08.2004 | 16:19 Uhr |

Bereits in der Ur-Version hatte Microsoft seinem Windows XP mit der Internet Connection Firewall (ICF) eine rudimentäre und zugleich gut versteckte Desktop-Firewall spendiert. ICF bot allerdings zu wenig Einstellungsmöglichkeit und war gerade für unerfahrene Anwender zu gut versteckt. Viele nutzten den ICF daher nicht, was sich viele Würmer und Angreifer zunutze machten. Erst durch den bei vielen Anwendern deaktivierten ICF gelang es ihnen, groß angelegte Angriffe erfolgreich durchzuführen.

Alles Schnee von gestern. Wer das Service Pack 2 installiert, der erhält die "Windows Firewall". Sie ist standardmäßig aktiviert, schützt den PC bereits beim Bootvorgang und Microsoft warnt in diversen Fenstern davor, sie zu deaktivieren.

Einen Grund für die Deaktivierung gibt es auch nicht mehr. Die "Windows Firewall" bietet zwar nicht den vollkommenen Schutz vor allem Netz-Übel, dafür allerdings ausreichenden Schutz vor grundlegenden Angriffen.

Die aktivierten Windows Firewall ist in der Lage, Angriffe von außen, sei es durch einen Hacker oder einen Wurm, erfolgreich abzuwehren. Die Windows Firewall schließt die Ports und sorgt so dafür, dass künftig Attacken a la Sasser und Blaster ins Leere laufen. Jedenfalls bei den Anwendern, die die Windows Firewall aktiviert lassen.

Beim RPC-Service (Remote Procedure Call) hat Microsoft ebenfalls nachgebessert. Der Service läuft nur noch mit reduzierten Privilegien und akzeptiert in der Standardeinstellung nur noch authentifizierte Verbindungen.

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