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8. Die Umzugs-Falle

04.08.2008 | 14:28 Uhr |

Strategisch vorgehen: Vielleicht möchten Sie bei einem Umzug die Gelegenheit nutzen, den DSL- und Telefonanbieter zu wechseln . Das kann ein wenig schwierig sein: Eine Leitung muss von einem Provider auf den anderen umgelenkt werden und gleichzeitig die Telefonnummer auf den neuen Anschluss portiert.

Es ist sinnvoll, den Umzug über den neuen Provider abwickeln zu lassen, der von der T-Com die Freigabe der Leitung beantragt. Das kann aus technischen Gründen allerdings mehrere Wochen dauern. Die Telekom-Konkurrenten machen hierfür die Telekom verantwortlich, die ihrerseits die Schuld von sich weist.

Praktisch: Der Umweg über VoIP. Sie können den neuen Anschluss als solchen bestellen und einige Tage vor Ihrem Umzug schalten lassen. Um Ihre alte Nummer mitzunehmen, beauftragen Sie rechtzeitig einen
kostenlosen VoIP-Provider, die Nummer zu sich zu portieren. Beispielsweise bietet Sipgate
bis Ende 2008 die kostenlose Rufnummernmitnahme an (lediglich Ihr ursprünglicher Provider kann hierfür eine Gebühr verlangen). Sie können nun mit Hilfe Ihres DSL-Routers die Nummer
dort nutzen, wo Sie sich gerade aufhalten. Im Router können Sie auch festlegen, dass zwar über die bekannte Nummer Gespräche angenommen werden, Sie aber über eine neue Nummer (auf der Sie die Festnetz-Flatrate haben und folglich nichts für die Gespräche zahlen) telefonieren. In diesem Zusammenhang können Sie beispielsweise auch festlegen, dass Gespräche aufs Handy über einen anderen Provider geführt werden als etwa Auslandstelefonate.

Wichtig zu wissen: Ein Provider ist nur bei Beendigung der Geschäftsbeziehung, also Kündigung verpflichtet, eine bestehende Nummer an den neuen Anbieter freizugeben.

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