Anforderung

Anfänger

Zeitaufwand

Gering

Nicht nur die Scanner-Hardware entscheidet über die Qualität der Resultate, die Sie mit Ihrem Scanner erzielen. Die Möglichkeiten, die Ihnen die mitgelieferte Scan-Software bietet, und deren Übersichtlichkeit und komfortable Bedienung spielen eine zentrale Rolle. Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen, bevor Sie eine endgültige Kaufentscheidung treffen.Eine gute Scan-Software unterscheidet und berücksichtigt die verschiedenen Eigenschaften von Vorlagen (Zeichnungen, Fotos, Artikel, Bilder aus Zeitungen oder Zeitschriften). Sie verfügt über eine Entrasterungsfunktion, mit deren Hilfe sich bei der Wiedergabe gedruckter Bildvorlagen störende Moiré-Effekte vermeiden lassen. Dabei sollten mehrere Rasterweiten zur Auswahl stehen.Sehr nützlich sind ein Vorschaufenster und die Möglichkeit, einen Bereich auszuwählen und zu vergrößern, sowie Filterfunktionen zur Bildmanipulation.Günstig ist es, wenn die Scan-Software Einstellungen wie Auflösung, Kontrast und Helligkeit anhand von Angaben über Bildart, -größe, und -qualität selbst errechnet. Sie sollten diese Einstellungen trotzdem auch manuell vornehmen können. Eine gute Scan-Software bietet auch die Möglichkeit, einmal gewählte Einstellungen zu speichern.

Bei fast allen Scannern erhalten Sie mit dem Kauf nicht nur die Scan-Software. Meist gehören auch ein Bildbearbeitungs- und ein Texterkennungs-Programm (OCR, Optical Charakter Recognition) zum Lieferumfang. Bei manchen Geräten ist diese Software im Scan-Programm integriert. Falls Sie nur die Grundfunktionen der Programme nutzen, kommen Sie mit dieser integrierten Software schnell und einfach zu guten Ergebnissen. In vielen Fällen bekommen Sie aber heute beim Kauf eines neuen Scanners die eingeschränkten oder veralteten Versionen von teuren Spitzenprogrammen wie Caere Omnipage oder Adobe Photoshop. Dadurch erhalten Sie die Möglichkeit, für vergleichsweise wenig Geld auf die neueste Version upzudaten.

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