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Die Öffnung: Erst Bleistift, dann Stichsäge

21.11.2002 | 12:17 Uhr | Verena Ottmann

Nehmen Sie die Gehäuseseite ab, in die das Fenster soll. Damit das Plexiglas später perfekt in die Öffnung passt, kleben Sie es mit zwei bis drei Stücken Paketband an die gewünschte Stelle. Übertragen Sie die Konturen der Scheibe mit allergrößter Sorgfalt auf die Gehäusewand. Fürs Aussägen nehmen Sie entweder eine Feinbohrmaschine à la Dremel mit Trennscheibe - am besten verstärkt mit Fiberglas - oder eine herkömmliche Stichsäge mit Stahlsägeblatt.

Damit das Plexiglas in die Öffnung passt, sollten Sie beim Anzeichnen und Aussägen sehr genau arbeiten. Nachträgliches Ausbessern ist nicht immer möglich

Bohren Sie zuerst mit einer Bohrmaschine ein Loch in den markierten Bereich nahe der angezeichneten Linie, von dem aus Sie die Stichsäge ansetzen. Sägen Sie vorsichtig entlang der Markierung. Blockiert der Gehäuserand die Stichsäge, so dass Sie der Markierung nicht mit der Säge folgen können? Dann müssen Sie die Gehäuseplatte umdrehen und auf der Außenseite zu Ende sägen. Vergessen Sie aber nicht, die fehlende Markierung auf der beklebten Außenseite nachzuzeichnen.

Sie möchten zusätzlich einen leuchtenden Lüfter in das Plexiglasfenster einsetzen? Dann zeichnen Sie den Lüfterumriss und die Befestigungslöcher auf der Schutzfolie des Fensters an. Bohren Sie, wie oben beschrieben, ein Startloch, und sägen Sie entlang der Markierung.

Am besten eignet sich für diese Aktion eine Laubsäge, deren Blatt Sie durch die Öffnung fädeln. Zur Not geht aber auch eine Feinbohrmaschine mit Fräskopf. Achten Sie dann aber auf eine niedrige Drehzahl, da das Plastik beim Bearbeiten leicht schmilzt.

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