197926

Die Macht der eingehenden Links

19.04.2010 | 13:14 Uhr |

Große und bekannte Internetseiten wie beispielsweise Wikipedia werden von Hunderten bis Tausenden verschiedener Internetseiten verlinkt. Dadurch werden sie von Algorithmen bekannter Suchmaschinen wie Google als besonders wichtig eingestuft. Als Kennziffer für die Popularität einer Internetseite hat Google die Einheit PageRank eingeführt.

Der PageRank (PR) stellt die Link-Popularität einer Internetseite auf einer Skala von 0 bis 10 dar, wobei eine Seite mit PR0 extrem unbedeutend ist und praktisch keine relevanten eingehenden Links aufweisen kann. Internetseiten mit einem PR10 dagegen sind besonders stark. Allerdings sollte der Webmaster bei den eingehenden Links nicht nur auf die Anzahl achten. Auch die Qualität der verweisenden Seiten ist von hoher Bedeutung. Dabei unterscheiden die Experten zwischen verschiedenen Link-Arten.

Zum einen ist es für die Suchmaschine ein wichtiges Zeichen für einen hochwertigen Link, wenn die Seite, die auf die eigene verweist, thematisch ähnlich ist, also verwandte Keywords verwendet. Außerdem steigert es den Wert eines Links erheblich, wenn die verlinkende Seite selber eine möglichst hohe Link-Popularität besitzt. Als weiteres Kriterium bewerten Suchmaschinen die Anzahl der ausgehenden Links, die von der verlinkenden Seite auf andere Webauftritte verweisen. Je mehr eine Webseite verlinkt, umso weniger Wert hat jeder Einzelne der Links. Ebenfalls wichtig ist der tatsächlich verlinkte Text. Zum Beispiel wurde Adobes Acrobat Reader sehr oft mit dem Text "hier" verlinkt. Deshalb erscheint die Download-Seite des Readers unter Google mit dem Suchbegriff "hier" an erster Stelle.

PC-WELT Marktplatz

197926