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Die Gesichter von Microsoft

08.05.2010 | 11:01 Uhr | Benjamin Schischka

Steve Ballmer
Vergrößern Steve Ballmer
© 2014

Wer Microsoft nur mit Bill Gates in Verbindung bringt, hat in den letzten Jahren einiges verpasst. Microsoft hat einige sehr wertvolle – und andere weniger wertvolle – Mitarbeiter eingestellt, die hier Erwähnung finden sollten. Allen voran selbstredend: Steve Ballmer. Man kann ihn hassen, man kann ihn lieben. Aber man kann nicht leugnen, dass Ballmers knallharter und unnachgiebiger Stil Microsoft dabei geholfen hat das zu werden, was es heute ist: eine der weltweit erfolgreichsten Software-Firmen. Ballmer, der Bill Gates noch aus Harvard kannte, kommt im Juni 1980 zu Microsoft. Als einer der ersten, wenigen Angestellten der Firma, der bereits Erfahrung im Gewerbe mitbringt. Zuvor arbeitete er für Procter & Gamble und ging ein Jahr lang zur Stanford Business School.

Ray Ozzie
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Auch Ray Ozzie sollte in dieser Namensauflistung nicht fehlen. Er zählt zu den wenigen, echten Visionären, die die Technik-Industrie noch vorweisen kann. Er hat am ersten Tabellenkalkulationsprogramm, VisiCalc, mitgearbeitet und das Officeprogramm Lotus Symphony entwickelt. Und das war nur der Anfang: Er ruft die Firma Iris Associates ins Leben, die unter anderem für Lotus Notes und Groove Networks verantwortlich zeichnet. Letzere ist heute unter dem Namen Microsoft Office Groove bekannt. Im April 2005 kauft Microsoft Groove auf und Ozzie wird zum technischen Chef-Referenten des Unternehmens. Im Juni 2006 wird er zum leitenden Software-Chef befördert – der Posten, den zuletzt Bill Gates selbst bekleidete.

Zuletzt sollte aber auch Bill Gates nicht vergessen werden. Sein unkonventionelles Verhalten und seine Intelligenz begeistern die Presse seit jeher. Kein Wunder, dass er damit zum beinahe allgegenwärtigen Cover-Boy von Technik-Magazinen avancierte, bis er sich schließlich im Juni 2008 zur Ruhe setzte.

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