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Die Geheimnisse in Windows 7

11.09.2009 | 11:51 Uhr | Panagiotis Kolokythas, Hermann Apfelböck, Christian Löbering

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Windows 7 geheim: Wenig bekannte Highlights

Search Federation: Windows 7 kann Suchportale des Internets in den Windows-Explorer integrieren. Diese erscheinen unter den Favoriten in der Navigationsleiste. Sie müssen dazu eine Search-Connector-Beschreibung mit der Endung OSDX herunterladen und darauf doppelklicken. Eine Sammlung solcher Connector-Dateien finden Sie im Internet .

Core Parking: Bei den Energie-Optionen brachte eigentlich schon Vista den entscheidenden Schritt nach vorne. Doch stellt Vista hier viel zu hohe Ansprüche und beschäftigt den Rechner über Gebühr. Erst Windows 7 verbindet in sinnvoller Weise ein ausgefeiltes Power-Management mit ökonomischen Leistungs-Ansprüchen. Wir haben gemessen: Mancher Notebook-Akku hält unter Windows 7 eine Stunde länger durch als unter Windows XP. Gegenüber Vista führt Windows 7 zusätzlich das „Core Parking“ ein, also das Abschalten von CPU-Kernen bei Multicore-Prozessoren. Im Normalbetrieb und unter Last haben wir hier jedoch beim Stromverbrauch keinen wesentlichen Unterschied zu Vista feststellen können; lediglich beim Abspielen von Filmen spart Windows 7 deutlich CPU-Last und Strom.

Virtuelle Festplatten: VHD-Dateien lassen sich in jeder Win-7-Variante sowohl mit der Datenträgerverwaltung (Diskmgmt.msc) als auch mit Diskpart.exe erstellen und als Laufwerk einbinden. Nur das Booten von VHDs bleibt Business/Ultimate vorbehalten. Virtuelle Festplatten bieten aber auch als reines Datendepot interessante Möglichkeiten, vor allem in Verbindung mit der Laufwerksverschlüsselung Bitlocker: Eine so verschlüsselte Daten-VHD ist sicher, transportabel und einfach in der Handhabung.

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