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Die Definition

10.03.2008 | 08:55 Uhr |

Geprägt wurde das Schlagwort "Serious Games" im Jahr 2002 von der amerikanischen Serious Games Initiative. Die Privatorganisation unterstützt Entwickler, indem sie etwa Diskussionsrunden via E-Mail ins Leben ruft und Artikel veröffentlicht.

Das Ziel der Initiative ist es, aus den weltweit verstreuten Einzelprojekten einen ertragreichen Industriezweig für "Serious Games" zu formen. Unter diesem Dachbegriff fasst die Organisation auf ihrer Website allgemein alle Spiele zusammen, "die nicht Unterhaltungszwecken dienen".

Ob die Entwickler das Genre genauer abgrenzen können? Global Conflicts: Palestine stammt vom dänischen Studio Serious Games Interactive, dessen Mitbegründer Dr. Simon Egenfeldt-Nielsen jedoch ebenfalls ungenau bleibt: ""Serious Games" sind Programme, die mehr bieten als reine Unterhaltung. Dazu könnte man sogar Titel wie Sim City oder Die Sims zählen, die dem Spieler zeigen, wie eine Stadt oder eine Familie funktioniert."

Unter diese Definition fallen auch Lernspiele wie Genius: Im Zentrum der Macht, in dem Sie als Politiker Karriere machen. Vicente Arioli betreut beim deutschen Cornelsen-Verlag die Genius- Reihe als Produktmanager und führt aus: "Der Begriff ›Serious Games‹ ist in letzter Zeit in Mode geraten. Er bezeichnet allgemein alle Programme, die neben dem Spielspaß auch eine Botschaft vermitteln wollen."

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