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Die CeBIT kommt zu ihrem Namen

06.03.2007 | 15:28 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

1970 errichtete die Deutsche Messe AG am Eingang Nord des Messegeländes die Halle 1 für die wachsende Datenverarbeitungs-Industrie. Der Baukomplex beherbergte eine Garage im Tiefgeschoss mit Parkplätzen für rund 2000 Aussteller, eine Bruttoausstellungsfläche von 70.300 Quadratmetern im Erdgeschoss und eine Dachebene mit 750 kleinen Fertighäusern. Er wurde 1984 als "weltgrößte ebenerdige Messehalle" ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.

Plan der Cebit

Zeitgleich mit der neuen Halle erhielt der Ausstellungsschwerpunkt Büroindustrie einen neuen Namen: "CeBIT - Centrum der Büro- und Informationstechnik". Das heutige geläufige Kürzel CeBIT setzte sich im Ausstellerbeirat aber nur knapp gegen die Bezeichnung "CeBOT - Centrum für Büro- und Organisationstechnik" durch. Ausschlaggebend war wie so oft ein Bit - die zweite Silbe BIT in CeBIT sollte zugleich für die kleinste und wichtigste Einheit eines Computers stehen. Das überzeugte den Ausstellerbeirat. Denn mit dem Siegeszug der Personal Computer seit den 70er Jahren drehten sich besonders in den 80er Jahren die meisten Gespräche auf der Messe um Bits und Bytes.

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